Die Ungewöhnlichkeit der Dinge
ist der Sinn meines Lebens
den ich seit Längerem gesucht hatte.
In Kombination mit magic connections
die in heutigen Zeiten (nicht zuletzt von mir selber) oft ernüchternd wissenschaftlich betrachtet, kategorisiert, randomisiert und damit entzaubert werden
bilden sie die funkelnden Tautropfen auf dem Spinnennetz meines Alltags.
Sie lassen sie mich verlangen nach mehr Verbindung
nach mehr Leben, dem richtigen Leben
ohne zu drängen.
Eine Erinnerung an dieses flimmernde Gefühl,
diese vage Ahnung dass noch viel Größeres passieren wird,
die Aufregung darüber, dass die Zukunft ganz sicher voller Abenteuer ist.
Die Ungewöhnlichkeit der Dinge wartet unverhofft in der Krone eines Baumes,
in durch Sporthallenfenster brechenden Sonnenstrahlen,
die den Raum mit Wärme und Licht fluten und mich mit zufriedener Müdigkeit.
Sie füllen mich mit dem warmen Gefühl von Zuversicht und Vertrauen in das Alles hier.
Das ist vertraut und neu zugleich, weil lange her.
Die Ungewöhnlichkeit der Dinge wartet in Erwartungen, die nicht erfüllt,
sondern die überrascht werden vom Anderssein.
Zwei Freundinnen an der Straßenecke nach dem Training
Ein süßer Typ am Fahrradständer.
Ein Gespräch mit einem Freund, in dem wir uns annähern, statt uns gegenseitig und andere noch tiefer in linke, rechte Schubladen zu stecken
wandernde Schnecken auf Bäumen und ihre glitzernden Wege
Musik im Kino
mich erkennen im Anderen
Perspektiven ausprobieren, wie mit einem Fernglas
in verschiedene Rollen schlüpfen, wie im Zirkus
Wie soll es denn sonst gehen?
Bestimmt nicht immer nur nach Plan, nach Gewöhnlichkeit, nach Vernunft, nach Berechnung, nach Zeit, nach Vorgaben, nach Erwartungen
auch wenn das manchmal so aussieht.
Ungewöhnliches im Gewöhnlichen schaffen!