Latest News aus dem Job-Hopping: Erlebnispädagogik in der Jugendherberge mit Schnitzeljagd, Lunchpaket und Lagerfeuer. Und strengen Pädagog*innen. Back to wilde Hühner, nur dass mit mittelalten Personen (= alle ab 32 oder Leute die im WhatsApp-Status Fotos von einem Tagesausflug posten) alles nur halb so spaßig ist. Am Anfang war das Wort. Das Wort wird geschrien, laut skandiert oder ironisch ausgespuckt. Flugzeugabsturz, blind vertrauen, heißer Draht. Pädagogischer Einstieg, endlose Team-Aufgaben, Werwolf, pädagogischer Ausstieg. Kindern beim mobben, sich gegenseitig anschreien, rumnerven zuschauen und hinterher alles pädagogisch reflektieren - die Gruppe regelt. Gemeinschaftsbad, Lehrerkaffee, bedürfnisorientiert Pausen machen (aber Lunchpaket erst, wenn Schatzsuche erfolgreich beendet). Hier ist alles wie vor 20 Jahren und es wird am besten nicht rumgeheult, egal wie utopisch sich Soziale Arbeit die Praxis ausmalt. Ich glaube, ich bin keine Pädagogin, die sind mir zu streng und spaßlos. Weil Spiele spielen kann ja jeder - aber dabei auch Spaß haben!?? Das ist schon für Fortgeschrittene. Möchte wieder Therapeutin sein. Von mir aus können wir dabei auch gern professionell auf Bäume klettern. Aber bei Klassenfahrt muss ich zu viele Bedürfnisse ignorieren. Mein eigenes nach Schlaf und Luxus zum Beispiel. Oder das der Kinder nach albern sein und mitbestimmen. Mein Stimmungsring zeigt trotzdem "aktiv" an, top. Zuhör-Thermometer ist auf rot. Ist ja auch langweilig, immer nur zuhören und mitmachen und am unteren Ende der Machthierarchie stehen. Und warum denken Männer eigentlich immer noch, man sei freigegeben zum Flirten nur wegen nett?
Hier schreibe ich! Und zwar über alles was mich grade interessiert, Begebenheiten aus meinem aufregenden Teenieleben, ganz grosse Gefühle und vieles mehr, denn auch die coolsten Girls haben mal Probleme. Viel Spass beim Lesen, ihr Stalker! Eure Zimtschnecke
Donnerstag, 16. Oktober 2025
Sonntag, 22. Juni 2025
weg?
Will weg
will raus
dahin wo das Wasser klar und nah ist
dahin wo es weniger als 10 Möglichkeiten von allem gibt
wo die Momente länger sind, die Blicke tiefer und das Gefühl intensiver
wo nicht alle Zwischentöne übertönt sind vom immerwährenden grauen Rauschen
vom ständigen Plaudern und Schreien und nüchternem Informationsaustausch
dem Übermalen der Stille
der schweren Stille
die nur kurz zum aufatmen ist und einen kurz darauf lähmt
will nicht ständig tausend Blicke auf mir
nicht noch mehr Bewertung ausgesetzt sein
nicht immer auf einer Bühne
auf der alle stehen
weiß nicht wohin und ob es diesen Ort gibt
wollte von ihm doch einst raus in die nie endende Welt
Montag, 31. März 2025
Die Ungewöhnlichkeit der Dinge
Die Ungewöhnlichkeit der Dinge
ist der Sinn meines Lebens
den ich seit Längerem gesucht hatte.
In Kombination mit magic connections
die in heutigen Zeiten (nicht zuletzt von mir selber) oft ernüchternd wissenschaftlich betrachtet, kategorisiert, randomisiert und damit entzaubert werden
bilden sie die funkelnden Tautropfen auf dem Spinnennetz meines Alltags.
Sie lassen sie mich verlangen nach mehr Verbindung
nach mehr Leben, dem richtigen Leben
ohne zu drängen.
Eine Erinnerung an dieses flimmernde Gefühl,
diese vage Ahnung dass noch viel Größeres passieren wird,
die Aufregung darüber, dass die Zukunft ganz sicher voller Abenteuer ist.
Die Ungewöhnlichkeit der Dinge wartet unverhofft in der Krone eines Baumes,
in durch Sporthallenfenster brechenden Sonnenstrahlen,
die den Raum mit Wärme und Licht fluten und mich mit zufriedener Müdigkeit.
Sie füllen mich mit dem warmen Gefühl von Zuversicht und Vertrauen in das Alles hier.
Das ist vertraut und neu zugleich, weil lange her.
Die Ungewöhnlichkeit der Dinge wartet in Erwartungen, die nicht erfüllt,
sondern die überrascht werden vom Anderssein.
Zwei Freundinnen an der Straßenecke nach dem Training
Ein süßer Typ am Fahrradständer.
Ein Gespräch mit einem Freund, in dem wir uns annähern, statt uns gegenseitig und andere noch tiefer in linke, rechte Schubladen zu stecken
wandernde Schnecken auf Bäumen und ihre glitzernden Wege
Musik im Kino
mich erkennen im Anderen
Perspektiven ausprobieren, wie mit einem Fernglas
in verschiedene Rollen schlüpfen, wie im Zirkus
Wie soll es denn sonst gehen?
Bestimmt nicht immer nur nach Plan, nach Gewöhnlichkeit, nach Vernunft, nach Berechnung, nach Zeit, nach Vorgaben, nach Erwartungen
auch wenn das manchmal so aussieht.
Ungewöhnliches im Gewöhnlichen schaffen!
Sonntag, 6. Oktober 2024
Sonntagsblogger
Montag, 7. Januar 2019
Alltagsfeelings
keine wilde Truppe, deren Zusammenkünfte mich erwarten
schmelze mir weiße Schoko-Konfitüre zum Löffeln
keine Süßigkeiten im Haus
doch ich brauche jede meiner Drogen
jeder Drink bringt mich um
und doch lockt der taube Rausch
sich ins dunkle Nass schwingen um das Leben zu spüren
ob im Balletsaal, beim Stadtwandeln, Bäume beobachten
oder beim ausgelassen Tanzen zwischen fremden Menschen
ist so endlos schwer und weit weg
von meiner Bettwelt, meinem Kokon aus Gewohnheiten und Konsum.
Ich spiele verstecken mit dem Abenteuer
es kann mich hier nicht finden und zieht ohne mich weiter.
Das ganze ernst und erwachsen alles Organisieren und Einhalten und unter Kontrolle haben entzieht mir die Lust auf Spaß
wie die Salzkörner dem Seidentuch die Farbe heute in der Kunsttherapie
Die gestresste Kassiererin stresst mich, ist von mir und allen anderen genervt und wir alle sind voneinander genervt, bis wir uns mal wieder klar machen, dass doch die meisten Dinge nicht wichtig genug sind, um sich davon stressen zu lassen
immer vergessen wir es
Sonntag, 11. März 2018
I ain't missin you
ANGST
überwinden
ZWEIFEL
am eigenen Denken
an der Welt, die ich kenne und doch nicht kennen kann
Frühlingsbedingt bin ich plötzlich Prinzessin, toure in den schwedischen Garten der Sportsrentner und am Fluss entlang mit hunderten Sonntagsspaziergängern. Rufe jeden an außer dich, verstricke mich in Gedanken und Hintergedanken und versuche alleine fröhlich zu sein.
Es klappt nicht.








