Hier schreibe ich! Und zwar über alles was mich grade interessiert, Begebenheiten aus meinem aufregenden Teenieleben, ganz grosse Gefühle und vieles mehr, denn auch die coolsten Girls haben mal Probleme.
Viel Spass beim Lesen, ihr Stalker!
Eure Zimtschnecke
Also, schlauer geworden bin ich bis jetzt nicht durch das Studieren, das empirische Forschen, das teilnehmende Beobachten, das wissenschaftliche Arbeiten. Der Spaß geht ja auch jetzt erst los. Das Akademikerdasein, lebende Coffee-To-Go's hetzen von einem Ort zum anderen, spekulieren und diskutieren, bald ist zum Glück auch Zeit für Spekulatiuskekse. Verliere mich im Labyrinth der Agora-Räume, dabei würde ich viel lieber Angorakatzen streicheln, denn unsere eigene Katze wurde von der bösen Nachbarin geklaut und mein Vater läuft Amok deswegen. Ich finde aber, Männer dürfen auch "Shoppingqueen" gucken und Gefühle zeigen. Außer wenn sie sich dabei in Selbstmitleid verstricken und völlig austicken, dass ist geschlechtsunabhängig unattraktiv und nicht förderlich, sagt auch Mister Globetrotter. Bin umgeben von angelnden Pennern, hochtrabenden Rossreitern, trommelverrückten Salsatänzern, trendigen Hipstern, beschissenen (hatte wirklich braune Streifen hinten an der Hose!)Nazis mit Maurerdekollete, Straßenmusikern, die es gar nicht juckt wenn ich mitsinge, weil sie wie alle in ihrer eigenen Realität gefangen sind. "Mir fehlte für ein Studium damals die Ernsthaftigkeit", finde diesen Satz grade sehr auf mich zutreffend. Werde ich dann später in Interviews über meine Biografie sagen können. Ist dann ja auch im Nachhinein immer gar nicht mehr so dramatisch. Zielstrebigkeit, Disziplin, Wissen, Forschung, Leistungspunkte, Pflichtveranstaltungen, Anwesenheitslisten, Leistungsüberprüfung, Schriftliche Hausarbeit, Exkursionen, LEISTUNG Weiß noch nicht, welche Art von Leistung ich erbringen möchte und nach welchem Ziel ich strebe, weiß im Gegensatz zu wissenschaftlichern Mitarbeitern und anderen Zeitgenossen nichts und trotzdem alles. Btw Radio Hamburg am Sonntag Mittag bringt echt einen geilen Song nach dem anderen :D Lieblingslied gerade:
1.) Dass man sich so warm anziehen muss, dass man anschließend aussieht wie ein fettes Walross im Schlauchboot und sich auch so fühlt, weil man sich kaum mehr bewegen kann unter den ganzen Schichten. Und dabei ist es noch nicht mal annähernd Winter -.-
2.) Den damit verbundenen Temperaturwechsel, wenn man ein beheiztes Gebäude betritt: Man geht morgens fett eingepackt aus der Tür und friert trotzdem, strampelt sich dann auf dem Fahrrad ab, sodass einem ganz okay warm wird. Aber sobald man die Schule betritt, setzen sie schon ein, die Hitzewallungen. Also reiße ich mir alle Kleider wieder vom Leibe... echt anstrengend.
3.) Heizungsluft, an der man glaubt zu ersticken.
4.) ALLE sind deprimiert, müde, lustlos oder angenervt
5.) Die Schule ist noch viel beschissener als sonst.
6.) Man wird weiß wie ein Toastbrot (voll unsexy), hat außerdem morgens keine Zeit sich zu schminken geschweige denn zu frühstücken, weil man so lange wie möglich im Bett liegen bleibt angesichts der dunklen nasskalten Stimmung draußen. Das alles führt dazu, dass man echt scheiße aussieht und sich auch dementsprechend fühlt.
7.) Man kann keine Hotpants oder Bikini in der Disco tragen (vielleicht aber doch, wenn man mit dem Auto fährt)
8.) Wenn man draußen joggen geht, friert einem die Lunge ein und man sieht wieder aus wie ein Walross, weil es sonst zu kalt wäre. Folge des Nicht-Joggen-gehens und stattdessen Im-Bett-rumgehänge-und-Schokolade-essen: Man wird tatsächlich fett wie ein Walross und muss sich noch größere Klamotten kaufen und sieht noch fetter aus. Ein Teufelskreis...
9.) Es gibt keinen Sekt aus halben Wassermelonen, kein jeden-morgen-vor -der-Schule-schwimmen, kein Vogelgezwitscher und Helligkeit um vier Uhr morgens, keine heißen Sommerflirts, usw. (nur um an dieser Stelle mal ein bisschen Sommer-Wehmut aufkommen zu lassen)
10.) Irgendwie trennen sich alle Menschen von ihrem Partner, haben Liebeskummer oder sind krank.
Will mich auf einen Berg stellen und ganz laut schreien, mal so richtig rumheulen und so lange auf dem Berg rumtrampeln, bis er nicht mehr da ist. Die kinderfressenden Nebelgeister tanzen durch die wüste Einöde des Unsinns und die Baume flüstern, während unzählige verdächtige Männer mit Mützen auf dem Fahrrad vorbei fahren. Die können mich doch alle mal am Arsch lecken.