Es ist nur ne Woche her, da war ich noch ein verträumter junger Mensch Anfang zwanzig ohne größere Pflichten und Ambitionen. Ließ mich so treiben, machte Pläne höchstens zwei Tage im Voraus und war bis vor kurzem finanziell abhängig von meinen Eltern. Musste noch nicht wissen, was ich denn wirklich wollte, ne Ausbildung erstmal machen aber wenn’s doch nicht das Wahre war, hatte man ja eh noch ewig Zeit, doch was anderes zu machen und zu studieren, nochmal zur Selbstfindung reisen zu gehen usw. Das ganze Leben lag ja noch vor einem. Bloß keinen Stress, wer weiß denn heutzutage schon, was er*sie wirklich will? Gedanken und Gespräche über die Rente, Kinderwünsche, Steuererklärungen, allgemeine Zukunftsplanung, Hochzeiten, Rollrasen, Tagesschau und lebenslange Partnerschaften waren was für Spießer, im hier und jetzt leben war angesagt.
Tja... vorbei ist es nun mit dem Spaß, mit der Blütezeit meiner Jugend, dem verantwortungslosen, freien, sorglosen Dasein. Nach dem Überschreiten der unsichtbaren Grenze nähere ich mich nun unweigerlich der 30 und gehöre ab jetzt zu den Mittzwanzigern. Mitte zwanzig... da sollte man dann doch auf einmal schon irgendwie mitten im Leben stehen ein Minimum an Kompetenz ausstrahlen.
Irgendwas cooles machen, was erreicht haben, am besten spirituelle Weisheit.
Wünschte ich wäre Mitglied einer Band, Surflehrerin oder beides, wünschte ich würde bei Regen keine schlechte Laune bekommen sondern trotzdem zelten gehen, wünschte ich würde in einer Kommune leben und nicht grad in meinem grün-gelb gestrichenen Jugendzimmer abhängen und mich dabei NICHT wie eine autonome Mittzwanzigerin verhalten. (Mein nächstes Zimmer sollte ich wieder mal in bunten Farben streichen, es gibt mir irgendwie ein heimisches Gefühl) Wünschte ich könnte meine Meinung vor allen möglichen Leuten selbstsicher vertreten und Diskussionen zu relevanten Themen führen, wünschte ich würde nicht so oft aus Überforderung anfangen zu heulen und mir sicher(er) sein über meine Berufswahl, den Sinn des Lebens, die Liebe, meine Beziehungen zu anderen Menschen, meine Wochenendpläne, meine Outfitauswahl und vieles mehr.
Das Gegenteil scheint der Fall zu sein: Je älter ich werde, desto weniger weiß ich was ich will und zwar in jeglichen Bereichen meines Lebens. Das Privileg der angeblichen Entscheidungsfreiheit zwischen endlosen Möglichkeiten kann da auch nicht ewig als Begründung herhalten.
Fast jede getroffene Entscheidung lässt mich dennoch im Nachhinein zweifeln, ganz zu schweigen von in Zukunft anstehenden Fragen des Lebens. Was ich im einen Moment für richtig halte, das kommt mir im nächsten wieder falsch und undurchdacht vor. Ständig falle ich mir in Gedanken selbst ins Wort, sodass eine ordnungsgemäße Teilnahme an meinem eigenen Leben nicht möglich ist.
Was also habe ich erreicht? Eine staatlich anerkannte Prüfung zur ausgebildeten Ergotherapeutin erfolgreich abgeschlossen. Alltagstherapeutin, Arbeitstherapeutin, Lösungssucherin, Alles-und-nichts-Therapeutin könnte man mich auch nennen. Die Ausbildung überlebt. Einen Job gefunden. Einen Haushalt führen gelernt (mehr oder weniger). Bald mit dem Schatz zusammenwohnend.
Mich selbst gefunden. Haha Spaß. Wenn dann nur kurz und mich gleich wieder verloren. Partys gefeiert. Mich ausprobiert, ein bisschen (kommt ja immer auf den Vergleich an). Nicht gewusst, was ich wollte. In Städten gelebt. WG-Zimmer gefunden, Mietverträge unterschrieben und gekündigt. Schlaue Bücher gelesen und mich mega erwachsen und intellektuell gefühlt. Mehr oder weniger radikale Meinungen gehabt und sie wieder geändert. Freunde gewonnen. Fremde Menschen kennen gelernt.
In romantischen Komödien feiern 30-40jährige dauernd in schicken Clubs ab, gehen regelmäßig in Bars, lernen Leute kennen, flirten rum und sehen dabei auch noch gut aus. Wohnen in stylischen WGs mit ihren FreundInnen und verdienen ihr Geld nebenbei, während sie aber vorwiegend andere hippe Dinge tun und sich anscheinend keinerlei erwachsene, zukunftsträchtige Gedanken machen sondern einfach nur Spaß haben. Geil wärs, aber leider sieht die Realität anders aus: Man zieht aus der chaotischen WG in eine eigene Wohnung oder gar mit dem*der PartnerIn zusammen, sieht die Freunde seltener, unterhält sich über Gehalt, Jobaussichten, Kinder und Handtaschen.
Zurzeit mal wieder etwas düster-dystopisch drauf, aber es tut doch immer wieder gut, sich dem Tagebuch anzuvertrauen und mein zynisch-nett-gemeinter Ratschlag an mich selbst lautet heute:
LEB DOCH MAL. Würd ich mir sogar als Wand-Tattoo in die Küche hängen.
Mein aktueller Crush *.*
Hier schreibe ich! Und zwar über alles was mich grade interessiert, Begebenheiten aus meinem aufregenden Teenieleben, ganz grosse Gefühle und vieles mehr, denn auch die coolsten Girls haben mal Probleme. Viel Spass beim Lesen, ihr Stalker! Eure Zimtschnecke
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Samstag, 11. Juli 2020
Montag, 1. Februar 2016
and you're thinking this is the life
Beste Aussage, die mein Mitbewohner je von sich gegeben hat: "Ich bin eher so der Abtrockne-Typ", nachdem er meinte "Es soll ja Leute geben, die das gern machen. Ich gehöre nicht dazu." Es ging natürlich mal wieder ums Abwaschen. Was sonst? :'D
HAHA. Als würde jemand bei uns in der WG jemals abtrocken.. Wir haben ein Abtropfdingensss.. wo die Sachen so lange chilln, bis sie trocken sind.
Haben zsm Pfannkuchen gegessen und halb-politische Diskussionen geführt. Hab ihn schon n bisschen lieb, trotz mangelnder Hygiene. Und auch, obwohl er versucht, ALLES mit seinen (manchmal nicht grade sehr plausiblen) soziologischen Theorien zu erklären.
...war auf meiner ersten Party unter neuen Leuten. Naja vielleicht wars nicht die erste, aber zumindest kannte ich keinen. Außer ein paar Leuten, die ich echt ätzend finde. Die anderen waren ganz okay. Aber eigentlich wollte ich erzählen, warum ich "Partys" kacke finde. Ich glaube es liegt vielleicht am meisten daran: Es ist Winter. Ich hab schlechte Laune. Bin nicht in Partystimmung. Hasse Menschen. Habe meine Partychicks nicht dabei auf den Partyys. Und weil dies alles grade zutrifft, fällt mir dann auf, dass Partys immer gleich ablaufen und nichts, was man tut, etwas bedeutet.
Man trifft Leute, die man noch nie zuvor gesehen hat. Das Standardgespräch...
A: "Und, woher kennst du den/die Gastegeber/in?"
B: "Aus der Schule", "von der Arbeit" "Uni", "Festival", "vom Feiern" "von Freunden"
A: "Ah, cool." Gegenfrage.. usw.
B:"Und, was machst du so?"
A: "Studiere blablabla irgendwas"
B: "Aah, cool" (Ich bin in diesem Fall Person B und heuche eigentlich immer noch etwas Interesse, nur aus Höflichkeit, d.h. weitere persönliche Fragen raushauen wie z.b. "Und in welchem Semester?" "Und, wie ist das so?" "Wie bist du darauf gekommen?" "Was willst du danach machen?" (nur für Planer, Achtung!) "Wo wohnst du?" "Was ist dein Lieblingstier?" "Willst du noch mit in mein Bett?" (warn spaß. Aber man kann doch wirklich ALLES fragen, damit sich der andere interessant fühlt. Oder halt begehrt. :'D aber auch hier ist Vorsicht geboten. Die "Bettfrage" ist bei mir schonmal schief gegangen ;))
A:(Antwort auf alle möglichen gestellten Fragen)"und du?
B: "Arbeite in einem Waldkindergarten"
A: "Ah, cool".
SChwöööre das ist dann immer die wenig interessierte Antwort meines Gegenübers. Gespräch beendet. Hab dann auch kb mehr.
Jaa okay, es können sich daraus auch interessante Gespräche ergeben. Über Haustiere, über's Skaten (auf der Party, um die es sich handelt, fand ich mein Mitbringsel plötzlich in einer heißen Diskussion über Tricks auf dem Skateboard mit einem anderen coolen Skaterboy wieder.), andere Hobbies, Träume, Beziehnungen, Weltanschauungen usw. Man kann zsm saufen, rummachen, irgendwas total Verrücktes tun. Das stimmt schon. Kann sich alles ergeben, wenn man dafür offen ist.
Bin ich aber im Moment offenbar einfach irgendwie nicht. Bzw. finde die Leute schon beim Standardgespräch (das ich am Liebsten direkt ausfallen lassen würde) schon so bescheuert, dass ich keine Lust habe, mich auf sie einzulassen und mich weiter mit ihnen zu unterhalten. Die meisten sind eh so benebelt, dass man keine intelligente Unterhaltung führen kann. So können sie sich keine Informationen merken und antworten selbst nach wiederholter Erwähnung mit ungläubigen "Echt, ist ja cooool". You know what i mean?
liebe diese Blauheit
HAHA. Als würde jemand bei uns in der WG jemals abtrocken.. Wir haben ein Abtropfdingensss.. wo die Sachen so lange chilln, bis sie trocken sind.
Haben zsm Pfannkuchen gegessen und halb-politische Diskussionen geführt. Hab ihn schon n bisschen lieb, trotz mangelnder Hygiene. Und auch, obwohl er versucht, ALLES mit seinen (manchmal nicht grade sehr plausiblen) soziologischen Theorien zu erklären.
...war auf meiner ersten Party unter neuen Leuten. Naja vielleicht wars nicht die erste, aber zumindest kannte ich keinen. Außer ein paar Leuten, die ich echt ätzend finde. Die anderen waren ganz okay. Aber eigentlich wollte ich erzählen, warum ich "Partys" kacke finde. Ich glaube es liegt vielleicht am meisten daran: Es ist Winter. Ich hab schlechte Laune. Bin nicht in Partystimmung. Hasse Menschen. Habe meine Partychicks nicht dabei auf den Partyys. Und weil dies alles grade zutrifft, fällt mir dann auf, dass Partys immer gleich ablaufen und nichts, was man tut, etwas bedeutet.
Man trifft Leute, die man noch nie zuvor gesehen hat. Das Standardgespräch...
A: "Und, woher kennst du den/die Gastegeber/in?"
B: "Aus der Schule", "von der Arbeit" "Uni", "Festival", "vom Feiern" "von Freunden"
A: "Ah, cool." Gegenfrage.. usw.
B:"Und, was machst du so?"
A: "Studiere blablabla irgendwas"
B: "Aah, cool" (Ich bin in diesem Fall Person B und heuche eigentlich immer noch etwas Interesse, nur aus Höflichkeit, d.h. weitere persönliche Fragen raushauen wie z.b. "Und in welchem Semester?" "Und, wie ist das so?" "Wie bist du darauf gekommen?" "Was willst du danach machen?" (nur für Planer, Achtung!) "Wo wohnst du?" "Was ist dein Lieblingstier?" "Willst du noch mit in mein Bett?" (warn spaß. Aber man kann doch wirklich ALLES fragen, damit sich der andere interessant fühlt. Oder halt begehrt. :'D aber auch hier ist Vorsicht geboten. Die "Bettfrage" ist bei mir schonmal schief gegangen ;))
A:(Antwort auf alle möglichen gestellten Fragen)"und du?
B: "Arbeite in einem Waldkindergarten"
A: "Ah, cool".
SChwöööre das ist dann immer die wenig interessierte Antwort meines Gegenübers. Gespräch beendet. Hab dann auch kb mehr.
Jaa okay, es können sich daraus auch interessante Gespräche ergeben. Über Haustiere, über's Skaten (auf der Party, um die es sich handelt, fand ich mein Mitbringsel plötzlich in einer heißen Diskussion über Tricks auf dem Skateboard mit einem anderen coolen Skaterboy wieder.), andere Hobbies, Träume, Beziehnungen, Weltanschauungen usw. Man kann zsm saufen, rummachen, irgendwas total Verrücktes tun. Das stimmt schon. Kann sich alles ergeben, wenn man dafür offen ist.
Bin ich aber im Moment offenbar einfach irgendwie nicht. Bzw. finde die Leute schon beim Standardgespräch (das ich am Liebsten direkt ausfallen lassen würde) schon so bescheuert, dass ich keine Lust habe, mich auf sie einzulassen und mich weiter mit ihnen zu unterhalten. Die meisten sind eh so benebelt, dass man keine intelligente Unterhaltung führen kann. So können sie sich keine Informationen merken und antworten selbst nach wiederholter Erwähnung mit ungläubigen "Echt, ist ja cooool". You know what i mean?
liebe diese Blauheit
Montag, 14. September 2015
better together..?
Wir können fliegen, solange die Sonne noch scheint, solange die türkisen klaren Wellen uns umspülen, uns mit sich reißen. "Ist ja nicht so schlimm"(solange wir zusammen sind) sage ich und meine es ernster als du denkst.
Aber genau jetzt, genau jetzt bald wird es dunkel und die Dunkelheit verschluckt den Sommer und uns vielleicht gleich mit also macht nichts mehr Sinn. Und ich sage dauernd hirnrissige Sätze wie "istmiregal", "istnichtsoschlimm", "machtjanichts", "tutmirechtleidaberichkannauchnichtsdafür", gebe alles auf, jeden Schutz gebe ich ab, ich gebe mich hin. Ich gebe mich dir hin, bis ich selbst nicht mehr bin. Meine Träume sind eine einzige trostlose Autobahn, die so absurd scheint weil Leute in die eine Richtung fahren und gleichzeitig andere Menschen in die andere. Also könnten doch auch gleich alle zu Hause bleiben oder?
Trostpreis: Applecrumble mit selbstgepflückten Brombeeren und Zimtiees und den Herbst schweren Herzens begrüßen.

Dafür nehme man:
3-4 Äpfel mit Honig (bisschen kochen)
100g Butter + 100g Zucker + 100g Mehl; bisschen Zimties, Haferflocken und Knuspermüsli (vermischen und über die Äpfel und Brombeeren streuen)
bei 200° soo 20 min backen
und esseen (am besten mit Vanilleeis) ♥
Aber genau jetzt, genau jetzt bald wird es dunkel und die Dunkelheit verschluckt den Sommer und uns vielleicht gleich mit also macht nichts mehr Sinn. Und ich sage dauernd hirnrissige Sätze wie "istmiregal", "istnichtsoschlimm", "machtjanichts", "tutmirechtleidaberichkannauchnichtsdafür", gebe alles auf, jeden Schutz gebe ich ab, ich gebe mich hin. Ich gebe mich dir hin, bis ich selbst nicht mehr bin. Meine Träume sind eine einzige trostlose Autobahn, die so absurd scheint weil Leute in die eine Richtung fahren und gleichzeitig andere Menschen in die andere. Also könnten doch auch gleich alle zu Hause bleiben oder?
Trostpreis: Applecrumble mit selbstgepflückten Brombeeren und Zimtiees und den Herbst schweren Herzens begrüßen.
Dafür nehme man:
3-4 Äpfel mit Honig (bisschen kochen)
100g Butter + 100g Zucker + 100g Mehl; bisschen Zimties, Haferflocken und Knuspermüsli (vermischen und über die Äpfel und Brombeeren streuen)
bei 200° soo 20 min backen
und esseen (am besten mit Vanilleeis) ♥
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vermisst,
YALA
Donnerstag, 22. Mai 2014
Das Chaos ist perfekt
Wenn du auf nem fetten Wackelpudding ausrutschst und deshalb anfängst zu heulen, wenn du das Gefühl hast, nichts mehr auf die Reihe zu kriegen, schleicht sich langsam das Gefühl ein, dass irgendwas nicht stimmt. Doch wenn dir dann auch noch gewisse sunny girls ihre neuste Beute vom Internetshopping präsentieren und pausenlos von MakeUp, Solariumsbräune und anderen wichtigen Dingen des Lebens reden, kannst du dir sicher sein: Stopp, irgendwas ist hier falsch gelaufen. Wie konnte es nur soweit kommen?
Doch spätestens, wenn du dann nach Hause kommst und deine Mutter in hautengen Leggins Kopfstand im Garten macht, dabei hoch konzentriert Yogamantras summt und offensichtlich versucht, ihre innere Mitte zu finden, ist klar: Es muss Veränderung her!
Am liebsten würdest du deshalb im grünen Wasser abtauchen und dich auf den Fischfriedhof begeben, doch nicht mal das ist möglich, weil nebenan die Liebe deines Lebens (vowon er allerdings nichts weiß) ne abgemagerte blonde Schlampe küsst.
Heute läuft einfach nichts, wie es soll und ich kann mich nicht erinnern, wann alles so kompliziert geworden ist zwischen uns, zwischen euch. Woher kommen all diese Menschen, die plötzlich nicht mehr die sind, für die ich sie gehalten hab? Seit wann sind wir alle nur noch Oberflächen, spiegelglatte Meere, die ihre wahre Kraft und Schönheit nur im Sturm offenbaren? Wann hat es angefangen, dass wir uns verstecken und gleichzeitig nur noch um die Wette laufen, um bloß schneller und besser als die anderen zu sein?
Nichts ist mehr, wie es mal war, aber das ist ja nichts neues, denn nichts bleibt je, wie es ist.
Doch spätestens, wenn du dann nach Hause kommst und deine Mutter in hautengen Leggins Kopfstand im Garten macht, dabei hoch konzentriert Yogamantras summt und offensichtlich versucht, ihre innere Mitte zu finden, ist klar: Es muss Veränderung her!
Am liebsten würdest du deshalb im grünen Wasser abtauchen und dich auf den Fischfriedhof begeben, doch nicht mal das ist möglich, weil nebenan die Liebe deines Lebens (vowon er allerdings nichts weiß) ne abgemagerte blonde Schlampe küsst.
Heute läuft einfach nichts, wie es soll und ich kann mich nicht erinnern, wann alles so kompliziert geworden ist zwischen uns, zwischen euch. Woher kommen all diese Menschen, die plötzlich nicht mehr die sind, für die ich sie gehalten hab? Seit wann sind wir alle nur noch Oberflächen, spiegelglatte Meere, die ihre wahre Kraft und Schönheit nur im Sturm offenbaren? Wann hat es angefangen, dass wir uns verstecken und gleichzeitig nur noch um die Wette laufen, um bloß schneller und besser als die anderen zu sein?
Nichts ist mehr, wie es mal war, aber das ist ja nichts neues, denn nichts bleibt je, wie es ist.
Mittwoch, 16. April 2014
Ferieneskalation
Es sind ferieeeen! Die weite Freiheit des Nichtstun liegt vor uns. Haben diesen Anlass zunächst in der dorfdisco celebriert, um dann heute morgen ein frühstückspicknick im Garten zu veranstalten. Alles höchst unspektakulär, aber ich spüre, dass Großartiges passieren wird. Lege mich mit meinem Buch in den Garten :)
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