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Montag, 31. März 2025

Die Ungewöhnlichkeit der Dinge

 Die Ungewöhnlichkeit der Dinge 

ist der Sinn meines Lebens 

den ich seit Längerem gesucht hatte. 

In Kombination mit magic connections 

die in heutigen Zeiten (nicht zuletzt von mir selber) oft ernüchternd wissenschaftlich betrachtet, kategorisiert, randomisiert und damit entzaubert werden

bilden sie die funkelnden Tautropfen auf dem Spinnennetz meines Alltags.

Sie lassen sie mich verlangen nach mehr Verbindung 

nach mehr Leben, dem richtigen Leben 

ohne zu drängen. 

Eine Erinnerung an dieses flimmernde Gefühl, 

diese vage Ahnung dass noch viel Größeres passieren wird, 

die Aufregung darüber, dass die Zukunft ganz sicher voller Abenteuer ist.

Die Ungewöhnlichkeit der Dinge wartet unverhofft in der Krone eines Baumes, 

in durch Sporthallenfenster brechenden Sonnenstrahlen, 

die den Raum mit Wärme und Licht fluten und mich mit zufriedener Müdigkeit. 

Sie füllen mich mit dem warmen Gefühl von Zuversicht und Vertrauen in das Alles hier.

Das ist vertraut und neu zugleich, weil lange her. 

Die Ungewöhnlichkeit der Dinge wartet in Erwartungen, die nicht erfüllt, 

sondern die überrascht werden vom Anderssein. 

Zwei Freundinnen an der Straßenecke nach dem Training 

Ein süßer Typ am Fahrradständer. 

Ein Gespräch mit einem Freund, in dem wir uns annähern, statt uns gegenseitig und andere noch tiefer in linke, rechte Schubladen zu stecken 

wandernde Schnecken auf Bäumen und ihre glitzernden Wege 

Musik im Kino 

mich erkennen im Anderen 

Perspektiven ausprobieren, wie mit einem Fernglas 

in verschiedene Rollen schlüpfen, wie im Zirkus 

Wie soll es denn sonst gehen? 

Bestimmt nicht immer nur nach Plan, nach Gewöhnlichkeit, nach Vernunft, nach Berechnung, nach Zeit, nach Vorgaben, nach Erwartungen 

auch wenn das manchmal so aussieht.

Ungewöhnliches im Gewöhnlichen schaffen! 


Sonntag, 5. November 2017

Hirn-Nebel

Meine Tage sind zerstückelt, in mikroskopisch kleine Teile zerlegt,
die Nächte vernebelt, sie tragen mich träge nach Hause, sanft und nicht weiter spektakulär
Denn was ist schon neu? Nichts schockt, nichts überrascht, nichts freut, nichts bringt mich zum Lachen, nichts zum Weinen
Alles schon gesehen, alles nach 3 Sekunden langweilig
Rede mit guten Freunden wie ein Roboter
Lichtjahre entfernt sind die Zeiten, in denen wir uns nahe waren

näher als jetzt
bin weit weg von euch und von mir selbst
ein Astronaut schwerelos in der Zeit
schwerelos in meinen eigenen Gedanken 

ohne Halt, ohne Ziel

Kann ein Lied noch wunderschöner sein?
Zugvögel und Geister und Schmetterlinge schwirren durch meinen Kopf
immer abwechselnd

Sonntag, 18. Juni 2017

Liebes Tagebuch

Geben Menschen das weiter, was sie erfahren?
Strahlen sie das aus, was ihnen passiert ist?
Lernen wir nur aus dem, was schon ist?
Fragen, die sich mir beim Lernen mit der dreibeinigen Katze stellten.
Hab heute alte bunte Fotos wieder entdeckt und ein Tagebuch aus der 2. Klasse. Und mich gefreut, was für wunderbare Leute ich kenne und in welch einer Unbeschwertheit ich groß geworden bin. 

Ich möchte am liebsten, dass ALLE fröhlicher sind!
Und sich weniger Sorgen machen
und mehr Sonne abbekommen.
Denn im Sommer muss man doch braun werden und Eis essen und alles tun, wovon man in endlosen dunklen Winternächten geträumt hat. 




Ich habe den Sommer nicht erkannt
manches fühlt sich an wie aus Plastik
und mein Körper wie jedes Jahr wie fehl am Platz,
wie ausgesetzt in einer fremden Umgebung
Bräunungsgrad entspricht nicht der Fortgeschrittenheit der Jahreszeit
Warme Nächte bleiben draußen ausgesperrt
ungenutzt und unbemerkt
und gibt es die Sterne noch? 



Mittwoch, 30. September 2015

Mental



Gibt so viele schöne Dinge, aber wenn man sie nicht mehr schön findet, muss man sich Gedanken machen, sagt mein Bruder Linus.
Wenn man morgens nicht zur Arbeit geht, um stattdessen eine unbestimmte Zeit im Bett bei geschlossenen Gardinen zu verbringen...
Herbstkrise? I hope so.. Postkarten helfen, Pippi Langstrumpf gucken hilft, DEN ARSCH HOCHKRIEGEN!
Will gesund sein, damit das tun kann
Habe mein Geld in der Heimat vergessen, d.h. ich kann mir kein warmes Schwarzbrot von Penny kaufen. Macht aber nichts.. man kann ja auch mal chillen und überlegen, was man eigentlich will. Tausend Dank an Lieselottes Tipp in ihrem Brief <3