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Montag, 27. Juni 2022

Vielen Dank für Ihr Vertrauen

Ein Sammelsurium an Gedanken an einem regenschweren Tag, wir laufen niedergetropft zwischen den Speichern, die eine laut ihr Kopfinneres herausschreiend und die andere unerkannt schweigsam. 

Geborgenheit, gesehen werden, einen Ablageort für meine tiefseufzenden Gedanken, einen Leuchtturm für meine nächtlichen Irrfahren. Hoffnung und echte Gemeinschaft 

Aber das Leben ist ja schließlich wirklich kein Ponyhof, es sei denn ich mache meines wieder zu einem. 

Am liebsten wir alle zusammen 



Warum wühle ich forever in vergangenen Zeiten? Unsere Geschichte bestimmt unsere Identität, aber vielleicht tun das ja auch unsere Visionen? Visionär. 

Und ich sitze hier, knüpfe noch Verbindungen zu längst gegangenen Menschen. Will sie festhalten, haben sie doch mit mir meine Geschichte geschrieben. Zeiten und die damit verbundenen Gefühle wieder aufleben lassen, das klingt wie nochmal was von vor 3 Tagen aufwärmen in der Mikrowelle. Einfach nicht mehr so wie's mal war. 

My goodness, ich bin doch nun wirklich noch keine resignierte Ü60 Jährige, umso unangenehmer also ist mir das Ausformulieren derart sentimentaler Gedanken. 

Aufeinander zugehen. Zu sich selbst gehen und stehen 


Montag, 27. November 2017

Kopfkälte

Wir Federwesen
Wo ist unser Raum
Wohin führt unser Weg
Haben keine Form
eine fransige Gestalt
ohne Kontur
von unseren Flügeln tropft schwarzer Teer
streifen einander 

im Schweben
finden zu keiner Zeit 

den Ort zum Verweilen

Montag, 20. Februar 2017

Too old to be gold?

Tja. Dieser Blog ist ein FAKE-Teenie Blog. Obgleich ich ein bisschen n Spätzünder bin und JUNG GEBLIEBEN, lässt sich nicht leugnen, dass ich schon längst kein offizieller Teenager mehr bin, mich aber gerne so verhalte, einfach weil's witzig ist. (Dachte früher als ich noch kein Englisch konnte übrigens, Teenager wären Leute die an Tee nagen und war jedes Mal ganz verwirrt, wenn ich das Wort gelesen habe. :D)
Und letzten Freitag war es tatsächlich so weit: Ich habe mich zu alt für die Disco gefühlt. Mag übertrieben klingen mit 21, muss dazu sagen dass es sich um eine Abiparty in der Dorfdisse handelte, aber trotzdeeem. Die ganzen 16jährigen Kids, die irgendwie noch alles total aufregend finden und die sich gar nicht richtig trauen zu tanzen und die den Partyflirt des Abends für die Liebe ihres Lebens halten (abgesehen davon hatte ich ungefähr noch nie einen ernsthaften Partyflirt hahaha) und die am nächsten Morgen um 9Uhr aufstehen und joggen gehen können (ich hab sowas vor einiger Zeit noch mühelos gebracht), da fühlt man sich tatsächlich mittlerweile ein wenig fehl am Platz. Wenn ich jetzt am nächsten Morgen um 9 oder noch früher aufstehen und arbeiten muss, bin ich immer fast am Sterben. Wenn ich mir vorstelle, stattdessen noch zu joggen... Vielleicht trinke ich mittlerweile auch einfach nur mehr? Aber hab das Gefühl, früher war ich immer betrunken und am nächsten Tag trotzdem fit wie sonst was. Weiß echt nicht, ob es daran liegt oder ob ich wirklich schon Alterserscheinungen habe. Wenn ich Sex and the City gucke, denke ich mir "Die sind auch mit über 30 noch single, gehen dauernd auf Partys, haben Typen usw." aber muss mir dabei eingestehen, dass meine vier Lieblingsfreundinnen eventuell manchmal ein wenig verzweifelt aussehen und ihre Gespräche sich tatsächlich ausschließlich um Typen und Sex drehen. Was übrigens auch meine Lieblings-Gesprächsthemen sind. Ich habe aber trotzdem Angst davor, irgendwann als eine von ihnen zu enden. Nur ohne die gleichgesinnten Freundinnen. Meine Freundinnen haben feste Freunde, zum Teil HEIRATSPLÄNE, berufliche Pläne und wenn sie dann Familien gründen, ist eh alles zu spät und ich sehe sie nur noch einmal im Jahr, denn auf die Pärchenabende werde ich nicht eingeladen werden. Habe ich die falschen Freunde oder bin ich in der Teeniephase hängen geblieben und bald genau so verzeifelt wie die SATC Gurls nur in der forever alone Version, die diese Themen dann mit ihren Katzen bespricht?
Sollte ich endlich zugeben, dass das Leben keinen Spaß macht und mich weiter entwickeln? Ich weiß nicht wie das geht. Und ich bin ganz allein in meinem eigenen Universum. Ich möchte noch ein bisschen so tun, als wär das Leben eine Naschitüte mit allem was man will drin und als wär das alles immer gaaaaanz dramatisch mit den Boys und blablabla dabei ist es das irgendwie nicht mehr so. Insgeheim denke ich mir jedes Mal #JUCKTMICHNICHT, denn es gibt ja auch inzwischen spannendere Issues zu diskutieren, nur MIT WEM soll ich die besprechen, wenn keiner da ist und wenn keiner mein Bedürftnis nach Love und Kuschelwolkigkeit bemerkt, aber auch nach ein bisschen Ernsthaftigkeit. Die verstecke ich immer in meiner abschließbaren Schreibtischschublade, zusammen mit den Kontoauszügen und der Rentenversicherung. Aber da kämen wir jetzt auch wieder vom Hundertsten ins Tausendste und ich glaub, dafür sind wir jetzt auch alle schon zu müde.
Reicht dann auch zu Horrorversionen meiner Zukunft und Regelschmerzen an einem regnerischen Montagabend im Februar. Gute Nacht ihr babez

Freitag, 7. Oktober 2016

Zeitumkehrer

crazy deprimierender shit von vor nem Jahr (wühle in alten Tagebüchern rum, weil's draußen düster ist und kalt und ich nicht schlafen kann):

Komme nirgends an, fühle mich so leer, unfähig, unnütz, lebe ohne die Welt besser zu machen, nehme ohne zu geben. Alles Tote, die nichts fühlen, wir schauen durch die Körper der anderen als wären es Glasscheiben. Jeder auf dem Weg an Orte, die uns festhalten ohne Grund. Bin an diesem Ort und weiß nicht, warum, habe Angst, dass es falsch ist und ich blind in eine Sackgasse laufe, dass ich allein sein werde oder in Gesellschaft, die ich wie Luft behandle, dass ich diese Verbindungen zu sehr festhalte oder sie aus Zerissenheit verschwinden lasse, mich aufschwinge in die Herbstluft und immer höher steige und irgendwann kein Land mehr sehe.
Traue mich nicht, Worte zu sprechen, die mehr als nur Unterhaltung sind, dabei sollten wir uns so viel mehr trauen. Und es macht so traurig, unbedeutend herumzuexistieren oder habe ich mal wieder zu hohe Ansprüche an den allgemeinen Intellekt? Habe so Angst vor dem Schweigen, davor, dass die Dinge vorbei gehen und nichts Neues kommt, davor dass nichts echt ist, weil alle sich nur Mühe geben, sich selbst cool zu geben, dafür zu sorgen, dass das Leben perfekt aussieht. Keiner hat mehr Gefühle, wir rasen gedankenlos über sterile Asphaltbahnen, alles schwebt und nichts ist sicher, nichts zum Festhalten, im einen Moment hälst du mich fest, wenn ich schlaflos dem Regen lausche und mein Kopf zu leer für Träume ist und im nächsten Moment sind wir beide woanders, about 2000 miles from here.
Gibt manchmal nichts zu sagen, ich stufe mich runter, obwohl ich fliegen kann, wenn ich vom 3er springe. Stelle mir vor, wie du andere geliebt hast und sie dich und baue eine Eisblumenhecke um mich, weil ich nicht zu viel offenbaren und dann ohne alles da stehen will. Oder habe ich mich längst dazu entschieden, verloren zu sein und ruhelos alles liegen zu lassen, um von dir geliebt zu werden, ohne je zu wissen, ob du nur spielst, ob du mich nur aushälst, weil du mich haben kannst oder es ernst meinst. Dieses verloren Sein lässt mich nackt in türkisblaue Kälte tauchen, allein in der Küche rauchen, Weingumme essen wenn ich weinen will, ich lasse dich entscheiden was passiert, obwohl ich ein eigener Mensch bin, ich tu nichts obwohl ich so viel tun könnte, ich will mehr, ich will meinen Körper zerstören mit Substanzen, die dafür mein Bewusstsein erweitern, weil unser Bewusstsein nicht reicht für alles, was möglich wäre. Einfach machen und nicht drüber nachdenken wir man sich hinterher fühlen könnte, Ohne Sinn. Habe Angst, dass uns langweilig wird, dass wir langweilig sind, dass ich aufhöre zu existieren für dich. 


fucking most dramatic song of all times in my opinion. 
and I fucking wonder where you are. so much


Sonntag, 17. Juli 2016

unreal

Verschlafen die Tage und leben in der Nacht, wenn wir erwachen und tanzen bis zum nebelgrauen Morgen und dann waschen wir alles, was passiert ist, ab mit dem kühlen Seewasser.
Wir sind getragen von Leichtigkeit, wir spüren den Fahrtwind und das Leben und die Jugend

Sonntag, 13. Dezember 2015

Sadnessesary


Vor meinem Fenster der Dezemberregen
glitzert auf den längst toten Blättern
Will zu dir und traue mich nicht
Stehe auf dem Berg mit einem Anderen, Unbekannten
ein Fremder und ich
unter uns die Stadt
die graue, hässliche Stadt
ohne Seele
und er küsst mich
ohne Seele
kann nichts fühlen 

außer dass du fehlst


Freitag, 16. Oktober 2015

a lot of people spend their time just floating

...me for example:
Heute morgen habe ich so getan, als würde ich verschlafen. Dabei hatte ich nur keine Lust, aufzustehen und hab mit Absicht und bei vollem Bewusstsein weitergeschlafen und mir dabei ins Fäustchen gelacht!! Anschließend bin ich in den Regenwald gefahren, um den Vormittag in einer kleinen dunklen, kuscheligen Hütte zu verbringen. Habe Bücher vorgelesen und den Kindern ihr Essen weggegessen :D
Gaanz wunderbar! Werde ein Volleyballprofi, außerdem ein Profi darin, möglichst viel Schokolade am Tag zu essen.. Das beides in Kombination ist irgendwie irrational, deswegen steige ich um auf Tiefkühlpizza. Keine Angst, sonst ernähre ich mich eigentlich immer biologisch korrekt und habe gestern sogar Hühner aus Freilandhaltung gestreichelt!
Manche Leute tun soooo krass auf Öko, dass sie dabei total scheinheilig und ungenießbar wie Fliegenpilze werden. Habe absolut nichts gegen Veganer, Leute denen unsere Umwelt wichtig ist usw finde ich auch total gut. Aaaaber diese komischen Erwachsenen, die uns da manchmal behandeln, als wären wir im Kindergarten und nicht im Ernst des Lebens... die kommen mir nicht in die Tüte!! Selbst wenn es eine biologisch abbaubare braune Papiertüte ist.
Manchmal schreibe ich verrückte und gefühlsgetränkte Briefe an meinen (un)heimlichen Lover und schicke sie nicht ab, was eigentlich ganz und gar nicht meine Art ist. Schon seitenlang ist das Gesülze... Weiß nichts damit anzufangen, aber es muss aus meinem Kopf... auf Papier.
Manchmal will ich es genießen, allein auf einer Brücke hoch über dem Kanal zu stehen und dann mit nem geilen Song in den Ohren auf meinem Citybike diese riesige Brücke wieder runterrasen und am besten noch laut mitsingen. Das Schlimmste, was in solchen Momenten passieren kann: Mr. Neunmalklug aus dem Nachbarwald kommt auf seinem Rennrad hochgestrampelt, trägt einen Fahrradhelm auf seinem inhaltsschwangeren Kopf und geht davon aus, dass wir unseren Weg gemeinsam bestreiten. So ein Nervlon, aber was soll man tun...
Immerhin dann mit der neuen Ghetto-Girlsgäng in Erdlöchern rumgekrochen ♥
"Genau so fühlt es sich an, ein Regenwurm zu sein"
-wertvolle Erfahrungen für mein Leben- ...

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald...

Das Dunkel kommt und frisst uns alle auf.. dachte ich.
Aber stattdessen möchte ich mehr schlafen und mache das einfach, was ziemlich geil ist, denn ich träume manchmal, dass ich auf Giraffen reite, die ununterbrochen Bananen essen.
Außerdem sitze ich in Cafes rum und fühle mich hip, während ich ne Männerzeitschrift lese, Selfies auf dem Klo mache, dessen vier Wände- warum auch immer- alle verspiegelt sind, bei strömendem Regen hilft ein Flirt mit dem Schuhverkäufer, denn was auch immer grade scheiße ist: Es wird wirklich besser dadurch, dass man Glitzer drüber streut!!
Oder sich neue Sportklamotten kauft, zusammen in der Küche Tee trinkt, in der Mittagspause Seilbahn fährt und davor schnell die Kinder in den Schlaf singt. Was für ein Leben! 

Mein Freund der Leguan hat mich last friday night begleitet - unter verrückten Leuten mit Ratten als Haustieren waren wir die einzig normalen, auch wenn er nicht mit in den Ranzschuppen gekommen ist, wo Lederjackenträger unsere Tanzmoves mit hungrigen Blicken verfolgt haben. Die Menschen hier sind blass und ausgehungert vor Kälte, vor Einsamkeit? Es sieht so aus. In der Räucherbar bin ich dann schnell von dannen gezogen, genau wie am nächsten Abend auch. Ich wollte eigentlich nur zu dir. Man hat mir gesagt "Du musst zu Hause hinter dir lassen!" und mir einen Kurzen ausgegeben.
L. Leguan hat mir gesagt wir müssen das Leben genießen und er hat so recht. Ein cooler Typ. Cooler als ich vielleicht, als ich mit den Uschis Kältezigaretten auf dem Balkon inhaliert habe und dabei fast zu Eis erstarrt wäre.
HEL ♥ 

#heutewiedermeinentamponimwaldvergraben
#primadonnagirl
#musskackenabermeinmitbewohnersitztnacktaufdemsofanebenan



Montag, 14. September 2015

better together..?

Wir können fliegen, solange die Sonne noch scheint, solange die türkisen klaren Wellen uns umspülen, uns mit sich reißen. "Ist ja nicht so schlimm"(solange wir zusammen sind) sage ich und meine es ernster als du denkst.
Aber genau jetzt, genau jetzt bald wird es dunkel und die Dunkelheit verschluckt den Sommer und uns vielleicht gleich mit also macht nichts mehr Sinn. Und ich sage dauernd hirnrissige Sätze wie "istmiregal", "istnichtsoschlimm", "machtjanichts", "tutmirechtleidaberichkannauchnichtsdafür", gebe alles auf, jeden Schutz gebe ich ab, ich gebe mich hin. Ich gebe mich dir hin, bis ich selbst nicht mehr bin. Meine Träume sind eine einzige trostlose Autobahn, die so absurd scheint weil Leute in die eine Richtung fahren und gleichzeitig andere Menschen in die andere. Also könnten doch auch gleich alle zu Hause bleiben oder?
Trostpreis: Applecrumble mit selbstgepflückten Brombeeren und Zimtiees und den Herbst schweren Herzens begrüßen.


 
 

 Dafür nehme man:
3-4 Äpfel mit Honig (bisschen kochen)
100g Butter + 100g Zucker + 100g Mehl; bisschen Zimties, Haferflocken und Knuspermüsli (vermischen und über die Äpfel und Brombeeren streuen)
bei 200° soo 20 min backen
und esseen (am besten mit Vanilleeis) ♥
 

Sonntag, 24. August 2014

It's raining men

Letzter Ferientag und es regnet. Ich sitze mit meinem Bro und Frühstück im Bett und starre betrübt aus dem Fenster. Jeden Sommer geht etwas vorbei oder etwas Neues beginnt. Keine Ahnung, was hier grad beginnt, keine Ahnung wen und was ich grade cool finde. Der Sommer ist vorbeigeflogen irgendwie und was übrig bleibt sind unerfüllte Erwartungen, unerwartete Erfüllungen, Tanzen unterm Regenbogen und Herbst. Was vielleicht gar nicht so schlecht ist.
Zu wenig Sternschnuppen gefangen dieses Jahr, zuletzt zu wenig Bücher gelesen und mich stattdessen benebelt in irgendwelche Liebschaften gestürzt wie in einen Abgrund, mit der Hoffnung dass mich jemand in letzter Sekunde auffängt. Ist jetzt nicht so dramatisch, wie ich hier zu dramatisieren versuche, you know? Aber andere Sternschnuppen werden kommen und uns mitnehmen in fremde Galaxien.

 

Sonntag, 23. Dezember 2012

Mit dem Fahrrad durch Schneematsch...

...zu fahren macht das ekligste Geräusch, das ich je gehört habe. Nämlich ein langgezogenes unendliches "FLATSCH". Ungefähr so als würden Nacktschnecken sich küssen. Der schöne unerwartete Schnee verschwindet so schnell wie er gekommen ist, aber nicht ohne dass wir eine schöne Tour mit dem Schlitten gemacht haben :) Er musste allerdings draußen warten, während wir bei McDonalds heiße Kerle aufgerissen haben. Was ich allerdings komisch fand: Dass alle Leute so dumm geguckt haben, als wir unseren Schlitten, dessen Leine wir an einem Pfeiler angebunden hatten, wieder abholten mit den Worten: "Ja, hast du fein gemacht, Fluffy, jajajaa Frauchen ist ja wieder da!"
Morgen ist Heiligabend und nichts ist so wie es sein sollte. Denn die Apfelkuchenprinzessin kommt nicht an Laden, die Welt wäre am Freitag beinahe untergegangen weshalb ich jetzt krank bin und Lars der kleine Eisbär guckt mich nur mit dem Arsch an. Aber dafür habe ich gestern Bratäpfel gegessen und heute das schönste tollste Geschenk aller Zeiten bekommen, UNGELOGEN JO!
Ich wünsche euch allen Frohe Weihnachten ihr SüzZen Miezekatzen da draußen.
Eure Zimtschnecke

Freitag, 5. Oktober 2012

Regenanalyse

Schönes Wetter heute! Tja, leider kümmert sich ja keine Sau darum den Müll zu trennen und schon haben wir den Kartoffelsalat - Globaleerwärmung lebe hoch! Wie traurig...
Aber wie ich so bin, sehe ich auch im Regen etwas Positives: Ich kann meine rosa Gummistiefel anziehen und in Pfützen springen! Nee, Spaß beiseite. Was mir schon seit längerem aufgefallen ist: Der Regen ist nicht immer gleich, sondern jedes Mal unterschiedlich!
Da hätten wir einmal den Sprühregen, den ich persönlich verabscheue weil er sich so eklig auf der Haut festsetzt, aber wenigstens wird man nicht so richtig nass...
Danach kommt der Nieselregen, bei dem muss man noch nicht das Weite suchen, soweit man nicht aus Zucker ist.
Nun bin ich aber soo zuckersüß, das ich bereits jetzt schon dahinschmelze! Dabei gibt es ja noch einiges mehr an Regen. Regen aus Eimern zum Beispiel, da steht dann einer oben auf den lila Wolken und schüttet haufenweise Eimer über uns aus. FRECHHEIT!
Außerdem ist da noch der allseits bekannte Monsun, durch den wir durch müssen. Bis hinter die Welt und ans Ende der Zeit. Bis kein Regen mehr fällt. Gegen den Sturm. Am Abgrund entlang.

Und irgendwann laufen wir zusammen...

Montag, 9. Juli 2012

Sommerregen

Diese Geschichte beginnt an einem verregneten Sommertag. Einem Montag, genauer gesagt. Mein Leben ist langweilig und scheiße. Sommer bedeutet für mich Sonne, Wärme, Freibad, Eis essen, Mückenstiche, picknicken, nachts draußen schlafen und die Sterne ansehen. Stattdessen sitze ich abwechselnd vor dem Computer und vor dem Fernseher um mir höchst spannende Sendungen wie "Berlin Tag&Nacht", "Schloss Einstein", und "Mitten im Leben" anzuschauen. Aber das Leben ist kein Ponyhof, you don't always get what you want. Schade eigentlich.