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Mittwoch, 16. Juli 2025

Storno

Mein Kopf hakt. Starre die Lavalampe an und heule aus Prinzip und weil alles andere zu anstrengend ist. Schreiben als letztes Mittel der Selbstermächtigung, weil meine Lippen sich zu sehr für meine Gedanken schämen und sich an den Worten verschlucken. 

Würdeloses Schweigen, würdeloses Weinen wie ein Kind, würdeloses Nichtstun. Das Leben vorbei ziehen lassen, ausharren, an die Decke starren, um mich selbst kreisen. Was ich so viele Stunden am Tag am Handy tue? Chatverläufe anstarren als Beweis dafür, dass es die anderen wirklich gibt, auch wenn sie grad nicht bei mir sind. Endlos in Nachrichten zwischen Zeilen lesen und mir Dinge in den Köpfen der anderen ausdenken. Lebenszeit verschwenden. Andere Nachrichten so lange ignorieren, bis die Freunde sauer werden. Aber ich ignoriere die Nachrichten, weil sie aufs Universum bezogen nichtssagend sind. So wie alles. 

Aber im Nihilismus kann ich nun auch nicht verweilen. Wohin also? Ich weiß es grade nicht. Hauptsache irgendwo hin. Und ich muss die Richtung entscheiden. Aber was, wenn alle Richtungen gleich aussehen? Gleich egal, gleich schwer, gleich langweilig, gleich düster? Und was, wenn andere Leute Dinge immer anders machen würden und jeder dazu eine andere Meinung hat? Meine eigene ist mir egal - denke mir lieber die der anderen dazu und lege mir so eigene Hürden auf den Weg, den ich nie antrete. Weiter stehen bleiben wie ein Esel in Schockstarre. Weiter die Lavalampe anstarren. Die Schwalben. Noch einen Moment. Und noch einen. Bis ich in Stress gerate und zu spät komme und mich selbst dafür hasse und (immerhin nur) eine weitere Sache nicht geschafft habe und sie auf den nächsten Tag schiebe. Und den nächsten. Ein paar Sachen schaffe ich immer. Aber um mich selbst bloß nicht raus aus diesem Kreislauf zu bewegen, lasse ich mindestens eine liegen, aus Trotz. Wäre ja noch schöner, jetzt Sachen alle brav zu erledigen und zu funktionieren und normal zu sein. 

Lieber mache ich aus allem in meinem Kopf eine ganz große Sache und verliere den Bezug zur Realität. Liebe es, in meiner eigenen Realität zu sein. Außer die ist ätzend, so wie jetzt gerade und nicht, wie sonst manchmal, auf witzige Art delulu. 

Hasse meine Arbeit und mich in meiner Arbeit, weil ich mich für die gleichen Sachen judge die die Leute mir erzählen, während ich für sie endlos viel Geduld und Verständnis aufbringe. Falsches Verständnis?

Will nicht normal sein und will es doch. Will da sein, bei meinem Gegenüber, egal wer es ist, und nicht in meinem Hirnrauschen ständig. Stattdessen frage ich 100x, wann wir denn jetzt Spieleabend machen und erinnere mich nicht an die letzten paar Monate. Statt beim Gegenüber und im Moment zu sein, drifte ich in depressive Selbstbesessenheit ab, weshalb ich soziale Kontakte abwechselnd als Ablenkung nutze und vermeide. Meine Aufmerksamkeit ist überall verstreut, findet nirgends Halt. In meiner Idealvorstellung liest sie Zeitung, vielleicht auch Wikipediaeinträge, führt Projekte zu Ende und startet neue. Kann sich auf Podcasts konzentrieren und neues Wissen aneignen. Traut sich zu, mal irgendwo zu bleiben und in die Tiefe zu gehen und etwas wirklich zu MACHEN, zu gestalten, zu erschaffen. Eine Bachelorarbeit zum Beispiel. 

Könnte helfen: sich derweil nicht sekündlich fragen, wie es mir und anderen gerade geht und was eigentlich der Sinn des Lebens ist. Oder was ich gerade sonst noch tun könnte außer der Sache die ich mache. 

Alles aufräumen! Es sammelt sich so viel Gerümpel an.. Tagebücher, Fotos, Chatverläufe, Gedanken, Geschichten. Einen Raum zur Zeit. Zum Aufräumen gehört ggf. auch das Abschied nehmen. Nicht einfach wieder gehen und nichts mitnehmen als der Erzählung, dass mich jetzt aus unerfindlichen Gründen alle hassen und schon immer peinlich fanden. 

Menschen brauchen andere Menschen, die beim Zuhören in ihre Gedanken kriechen und ihnen sagen: Du bist nicht verrückt. Du bist richtig so. Du darfst so sein. Ich will das auch und doch wieder nicht. Ich höre euch und höre eine noch lautere Stimme die sagt WHAT'S YOUR FUCKING PROBLEM? Deswegen mag ich meine Gedanken manchmal lieber verpackt in Buchstaben statt in gesprochene Worte. Finde sie peinlich, sobald sie plump aus meinem Mund fallen, nachdem sie darin 100x hin und her gedreht wurden und ich mich nun an ihnen verhasple. 

Die Marie akzeptieren statt gegen ankämpfen - manchmal. Sie ist auch dabei. Und die anderen Male: sie ignorieren und mein Leben leben. 

Morgen jemand anders sein. 

Mittwoch, 19. Januar 2022

Time to Daughter


 

Alles was ich schreiben wollte schon wieder vergessen 

Dafür heute wiederentdeckt, dass es ja noch eine gute Möglichkeit gibt, sich in bereits bestehende Traurigkeit noch weiter reinzusteigern und sie completely auszuleben - Daughter hören! love it! It's this time of the year again anyway! January - der beschissenste aller Monate, in dem ich normalerweise sowieso resigniert das Düstergrau über mich ergehen lasse und noch nicht mal Kraft habe das alles zu hassen. Lack of Hate, Lack of love, fuck off January und ihr anderen Arschlöcher in meinem Leben grad! Die Arschlöcher sind z.B. mein Hochstapler-Syndrom und absolut nervige Selbstzweifel, die mich an allem hindern. Habe einen Sport angefangen, bei dem man vor anderen singen, sich zum Affen machen und außerdem durchgehend Blickkontakt halten muss. Schlimmer als jede Therapie... aber leider nicht so effektiv. Stattdessen gehe ich mit einem Gefühl von Uncoolness nach Hause, weil ich es nicht geschafft habe wie ein normaler Mensch mit meinem Schwarm zu reden und kein toughes Karate Kid bin wie die anderen. 

Würde gern aus Rache online daten, aber habe schon vorher ein schlechtes Gewissen gegenüber den potentiellen Dates, weil das ist nun wirklich kein guter Grund! 

Gestern mit meinem Exfreund aus der Pommesbude im Kino "Licorice Pizza" gesneakt. Absolut weird der Film. Genau wie mein Leben grade. 

Auf meinen Schultern lastet das Gewicht der Welt, aber dennoch ist mir alles gleichgültig. Ein Kind erzählt mir ICH HASSE CORONA und als ich frage warum: Weil ich immer gepiekst werde! Was mich dazu veranlassen könnte auf eine Corona-Demo zu gehen und zu rufen HÄNDE WEG VON UNSEREN KINDERN, mache ich aber nicht und bleibe stattdessen den ganzen Winter drinnen. 

SOS an meine Friends, wer hat Bock nen Lillet mit mir zu trinken? Mein Neujahrsvorsatz ist es, dieses Jahr mehr Alkohol zu trinken, aber zum alleine trinken bin ich dann doch zum Glück noch zu vernünftig. 

SOS an Leute die mich Daten wollen, bitte schreibt mir dann können wir uns vlt anschließend im RL matchen! Bin bereit for the game! 

Prayers gehen raus an Sinead  

Montag, 7. Januar 2019

zukunft

Alte Leute, Kranke Leute, traurige Leute, einsame Leute, Ausgestoßene und Aussiedler
Gesenkter Blick, hängende Schultern, keine eigene Kraft
Verloren gegangene Kraft
Gewichte, die an euch ziehen 
Und die keine träumenden Gedanken zulassen
"Damals war ich noch surfen und mehr Stunden auf dem Wasser als im Bett --- aber das geht ja nu nich mehr."
"Ja, die Arbeit hat mir Spaß gemacht --- aber jetzt... nä.. geht alles nicht mehr" 
Nichts geht, nichts macht Spaß, alles Schöne steht schon hinter euch, ist alles schon erlebt worden.
Und alles andere ist doch nur Fassade so tun als ob...Oder? 
Denn so schön wie's mal war wirds doch nicht mehr

Dienstag, 12. September 2017

ME MYSELF AND I... AND OTHER PEOPLE

Wer sind nur diese süßen Bois? Zufällig letztens auf youtube gefunden, finde ich ganz chillig :)
Man ich habe eine regelrechte Schreibblockade in letzter Zeit... Immerhin Omas alte Schreibmaschine wieder aufgemöbelt und ein paar Briefe geschrieben. Außerdem alte Briefe gelesen, die zum Teil echt amüsant sind und zum Teil niemals ihren Empfänger erreichten.
Bin ein bisschen düster drauf und neige grad dazu, alles scheiße zu finden. Bietet sich allerdings auch an...
Alles fing mit den Kindern von Bahnhof Zoo an, die mir endlos abgefuckte Fieberträume bescherten. Liege für immer im Dunkeln rum und das Leben passiert da draußen einfach ohne mich. Sobald ich versuche dran teilzunehmen, gucken mich alle komisch an und ich fange an zu heulen und gehe wieder zurück in meine Höhle, weil ich einfach nicht gesellschaftsfähig bin mit den Parasiten unter meiner Haut und dem Zittern in meiner Stimme. Aber ok, vielleicht geschieht ja ein Wunder und ich bin bald wieder voller Freude sprühend und besuche so spaßige Partys wie das Kartoffelfest und den Geburtstag meines Vaters in einem Glitzerbonbonkleid. Fühlt sich nur grad an wie eine Wahnvorstellung. Genau wie der ganze TO-DO Shit, der getan werden MUSS, zu dem ich mich aber kein bisschen fähig fühle. Arztbesuche PLANEN und Krankschreibungen RECHTZEITIG abschicken und sich SELBST VERSORGEN mit Tee und Medizin und normalem Essen und Schlaf, außerdem zwischendrin Kampfansagen ans Team machen, mit zu erwachsenen und deshalb beschissenen Leuten tote Enten essen und mir das blöde Gelaber anhören, nicht nur über dringend benötigten Urlaub auf Malle und Schultütendesigns und die anstrengende Arbeit, sondern auch über die Zunahme von Depressionen und warum das wohl so ist, gefolgt von absurden Theorien und Verallgemeinerungen als hätte man Ahnung. Mir immer gleiche Fragen über das allgemeine Life anhören und wie es denn mit den Typen läuft und dann die Diskussionen über Konzerte und ob man sich die Rolling Stones in ihrem Alter noch anhören sollte, weil die ja quasi schon zum Friedhofsgemüse gehören, genau wie Patti Smith. Meine Meinung zu der guten Frau: Sollte man sich auf jeden Fall geben, auch wenn mein Vater mal wieder so tut als gäbe es keine Drogen, noch nicht mal Gras und ich soll lieber nicht erzählen, dass Patti sich beim Kacken mit einer Libelle unterhalten und sie danach verspeist hat. Dabei geht es doch um die Mukke und die Message und die ganze Erscheinung, aber Leute die anders sind und auf dem Feld Feldenkrais-Übungen vollführen mitten in einer gesitteten Menge von ordentlichen Menschen und die vielleicht zu viel reden sind immer gleich komisch und von denen soll man sich fernhalten. Der TYP LEBENSKÜNSTLER halt... Die haben doch alle ein bisschen n Rad ab und keine richtige Ausbildung usw, das kann ja alles nicht so funktionieren in unserer Gesellschaft ABER OK jeder hat doch ein Rad ab, nur die meisten können es gut genug verstecken. Dann einfach mit dem Bro Reimund abhauen auf noch einen Absacker und damit dieser mit den ungefähr 40 Jahre jüngeren Kellnerinnen flirten kann, einfach davonlaufen vor so viel Breitsein, weil ich schon allein klarkomme zum Glück und auch noch mitspiele bei dieser ganzen Realitätsflucht und jedem seine Scheißillusionen aufrecht erhalten will. Weil es alle so wollen... "Aber ICH WILL DIESES CRIME LIFE NICHT MEHR  "will ich schreien und der Immoblienhai dreht Peter Fox aggressiv lauter in seinem neuen Büro über der Stadt und will wissen, dass alle ihn hören, auch die Straßenpenner auf dem Marktplatz gegenüber. Absurde Situation, wie er auf seinem roten Teppich tanzt und meine Gedanken übertönt, ein erwachsener Mann, der doch wohl auch ziemlich ein Rad abhat, aber im Grunde doch großzügig und wunderbar ist und das merkt man nicht nur daran, dass er mir den Teppich direkt schenken will, als ich meine dass ich den GEIL finde.

Diesen ganzen oben genannten Shit kriege ich zumindest nicht in meinem Zustand auf die Reihe und fühle mich alleine auf der Welt, keiner ruft mich an oder schreibt mir naja genug mit dem Rumgeheule, gleich gibts "Die Wollnys" und da frage ich mich manchmal was eigentlich mein Peter so treibt in diesen kaltnassen Septembertagen. Hoffentlich deprimiert rumliegen und an mich denken und an die Zeiten, als es den Sommer noch gab. Um das rauszufinden, müsste ich mich öfter ins NIGHTLIFE stürzen, was aber erst nach Erreichen eines optimalen Gesundheitszustandes erfolgen kann.
War heute Nacht mit deiner Neuen und den anderen schwimmen und lustige Spiele spielen, Meerjungfrauen zum Beispiel. Verstehen uns SUPER
Achja und wollte noch ein Buch empfehlen: "Wie wir lieben" von Friedemann Karig (süßer Typ, wie ich finde ;)) hinterfragt unsere Arten zu lieben, uns zu binden; was natürlich ist und was VON DER GESELLSCHAFT gemacht und wie sich alles entwickelt hat. Ich hatte das Gefühl, es ist sehr gut recherchiert und die Bezüge auf "Sex and the City", verschiedene andere Bücher, Autoren und Songs fand ich funnyy und gut nachvollziehbar. Zwischendrin immer eher ungewöhnliche Lovestorys von echten Menschen... Am Ende vielleicht etwas langatmig, kann aber auch daran liegen dass die Schule wieder anfing und ich keine Zeit und Konzentration mehr hatte zum Lesen. Ansonsten fand ich es sehr spannend zu lesen!! Auch wenn ich mich frage, ob Liebe überhaupt existiert. Ich hab viel zu große Angst vor der ganzen Story und immer wenn man Leuten zu nahe kommt, verschwinden sie und zwar manchmal für immer. Was ich blöd finde, weil eigentlich mag ich manche ganz schrecklich gerne, so sehr dass ich sie für immer im Arm halten möchte aber das geht jetzt auch nicht mehr wegen der Parasiten.
Nun denn - vielleicht wake ich wieder up when september ends. Versprechen möchte ich aber nichts. Eventuell lade ich an Halloween mal den Kammerjäger zu einer Teeparty ein... haut rein Zimtschnecken - ich poste bald mein neustes Rezept <3

Montag, 28. September 2015

cold heart

Mein Herz braucht Wärme und Liebe, ununterbrochen
es schreit sofort nach diesen essentiellen Substanzen, sobald es nur eine Sekunde allein ist
allein ist immer sofort einsam, wie anstrengend
weil ich doch eigentlich für immer schlafen will.. manchmal
aber das geht nicht, weil ich nicht neben dir schlafen kann 

und nicht schlafen kann, wenn ich immer alle jederzeit bei mir habe und irgendwie auch nicht
nerve mich selbst so heftig 

dass ich es einfach nicht aushalte, mit mir selbst allein zu sein 
heute habe ich mit ganz wunderbar netten menschen in einer gemütlichen Wohnung Tee getrunken, einfach so
und wollte da für immer auf dem Sofa sitzen bleiben
will nie wieder aus meinem Bett

die Kälte im Schatten verbiegt meine Knochen
Tage im Schatten
machen meine Gedanken zu Sondermüll
komme nicht klar 

ohne euch

Scheiß doch mal auf die Probleme wie z.b.
Gefühle oder Nichtgefühle
Penisse
Abwaschen oder Nichtabwaschen
Habe manchmal Lust, deine Zahnbürste ganz brutal zu zerbrechen...
dabei mag ich dich so gerne
kb auf ne chronische Erkältung..aber wenn wir dauernd nackt in Strumpfhosen auf Stegen rumliegen und ich friere obwohl die Sonne scheint UND du da bist (was soll ich tuun?)
zu viel Denken

Einfach mal wieder in Erinnerung rufen, wie cool man eigentlich selbst sein kann
aber deine Anwesenheit in meinem Denken lässt mich alles andere stehen lassen
sodass ich meine eigene Anwesenheit gehen lasse
VERMISSE ALLES.



                                       Resultado de imagen para skins minnie quote

Montag, 14. September 2015

better together..?

Wir können fliegen, solange die Sonne noch scheint, solange die türkisen klaren Wellen uns umspülen, uns mit sich reißen. "Ist ja nicht so schlimm"(solange wir zusammen sind) sage ich und meine es ernster als du denkst.
Aber genau jetzt, genau jetzt bald wird es dunkel und die Dunkelheit verschluckt den Sommer und uns vielleicht gleich mit also macht nichts mehr Sinn. Und ich sage dauernd hirnrissige Sätze wie "istmiregal", "istnichtsoschlimm", "machtjanichts", "tutmirechtleidaberichkannauchnichtsdafür", gebe alles auf, jeden Schutz gebe ich ab, ich gebe mich hin. Ich gebe mich dir hin, bis ich selbst nicht mehr bin. Meine Träume sind eine einzige trostlose Autobahn, die so absurd scheint weil Leute in die eine Richtung fahren und gleichzeitig andere Menschen in die andere. Also könnten doch auch gleich alle zu Hause bleiben oder?
Trostpreis: Applecrumble mit selbstgepflückten Brombeeren und Zimtiees und den Herbst schweren Herzens begrüßen.


 
 

 Dafür nehme man:
3-4 Äpfel mit Honig (bisschen kochen)
100g Butter + 100g Zucker + 100g Mehl; bisschen Zimties, Haferflocken und Knuspermüsli (vermischen und über die Äpfel und Brombeeren streuen)
bei 200° soo 20 min backen
und esseen (am besten mit Vanilleeis) ♥
 

Montag, 15. Juni 2015

Herzschmerz auf Rädern

Brauche so dringend jemanden, der mein Herz festhält, damit es nicht zerspringt. Der sich meine geheimsten Gedanken anhört, ohne die Flucht zu ergreifen, der erkennt, dass ich traurig bin, wenn ich tanze und ein paar laute, lachende, leere Worte in den Raum werfe, um meine eigene Unsicherheit zu vertuschen.
Ich weiß ganz genau, wie verzweifelt ich da stehe und versuche, Blicke einzufangen oder sieht das außer mir niemand?
Und du gehst einfach, wir tun beide so unbeteiligt, als wäre da nur die Nacht und keine Menschen, als hätten sich unsere Körper in Luft aufgelöst. Alles schwebt davon, weil es leicht ist, unbedeutend und das macht mich ganz kaputt, diese Leere, in der ich mich drehe und nach Anhaltspunkten suche.
Und ich mache es schlimmer, indem ich nebenbei stichelnd Vorwürfe mache, die du, wie ich glaube, ganz genau einzuordnen weißt und trotzdem tust du überrascht wie ein bescheuertes Überraschungsei. Warum kann ich dir nicht sagen, was abgeht? Weil ich es 1. selbst nicht weiß und 2. mich zwar mehr traue als du, aber das nicht. Bin so ironisch, dass es wehtut und schon längst nicht mehr originell ist, dabei würde ich viel lieber ehrlich sein können, aber habe zu viel Angst, dass dann alles auseinander fliegt.
Ich weiß ganz genau, dass du nicht mein Seelenverwandter bist, der Mensch, der mein Herz halten könnte und dennoch halte ich mich weiter an dieser Vorstellung fest, bin so sehnsüchtig im Inneren, dass es mich zerreißt.
Ein naives Schaf bin ich...
BTW: Guckt euch den "Shaun das Schaf"-Kinofilm an!! Er ist soooo niedlich und lustig und wunderbar <33 




Mittwoch, 12. März 2014

Sadnecessary

Will nicht
weil du nicht da bist

weil ich nicht die Einzige für dich bin
weil Freundschaften nicht für immer sind

weil nichts für immer ist
weil ich blöd und allein und krank bin
weil ich tausend Schokoladenherzen esse und Liebe scheiße finde
weil es hier nicht so wie da ist
traurig sein.


Denn es sprüht und blüht nur so vor Frühlingsgefühlen, sodass ich bis zum Himmel springen sollte. Und denken bringt sowieso nichts. Aber trotzdem.
Wenn ich bis zum Himmel springe, schlage ich mir sowieso nur das Knie auf.
Ich fall auf die Knie, damit die Wunder mich sehen.
Und irgendwann...nur noch Narben, da wo Wunder waren.


Sonntag, 7. April 2013

Teenage Life

Warum bin ich es, die jetzt allein ist? Warum haben alle meine liebsten Freundinnen entweder einen Freund oder Fast-Freund mit dem sie sich von morgens bis abends beschäftigen müssen? Und mein Bruder eine Freundin? Und keiner Zeit bzw. Lust seine Aufmerksamkeit mir zu widmen? Wenn es nicht der Boyfriend ist, sind es andere schwerwiegende Probleme, wegen denen sie sich nicht mit mir treffen können. Alles eh nur die standart Ausreden.
Tips für alle, die sich auch so blöd vorkommen wie ich: Nicht ärgern, chillt euer Leben (auch wenn das ganz schön schwer ist, wie ich im Moment finde), lest Bücher. Backt Kuchen! Macht euch nicht von euren blöden Freundinnen abhängig und vermittelt ihnen auf keinen Fall den Eindruck, dass ihr nicht ohne sie könnt. Auch wenn es stimmt :( Oder verliert wenigstens nicht dabei eure Würde.
Macht Sport: Inliner fahren, joggen, durch die Gegend fahren usw. Geht in die Badewanne. Lebt eure Kreativität irgendwo ganz alleine aus ;) Legt euch nackt in den Garten und bräunt schonmal vor... Rennt barfuß durch die Stadt!
Lasst mich doch alle zufrieden, ihr Arschgeigen! Ich brauche euch nicht!


 

DEINE MUDDA KLINGELT WENNS BELLT! :D
 

Dienstag, 26. Februar 2013

wofür?

Manchmal frage ich mich " wofür? "
Wofür der tägliche Kampf mit den kleinen und großen Dingen... Lehrern, dem Voll Arsch in der Klasse, die Mutter, die jedes mal wenn sie nach Hause kommt zum Tyrann wird, uns Selber, den Tränen die wir zu verstecken versuchen. Irgendwann geht es nicht weiter und dein Kopf schaltet auf Durchzug. Und dann kommt die Leer, die Leere die dich erfüllt, eben weil du den Kampf aufgegeben hast.
Ab jetzt ist Schluss! Keine Fragen nach dem "wofür?" mehr!
Ich musste gestern an einen Tag im letzten Sommer denken. Es war ein kühler feuchter Sommer-Sonntag und die Straßen im Kaff waren leer. Meine Freundin und ich saßen zu Hause in der Bude und beschlossen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wir zogen die Socken beherzt von den Füßen und rannten in unseren kurzen Hosen und Tops auf die regennasse Straße. Wir kreischten und liefen und sangen und liefen. Immer weiter. Wir hatten den Spaß unseres Lebens.
Und wenn ich weiter kämpfe, dann weiß ich dass es bald wieder so sein wird...

Dienstag, 1. Januar 2013

Kein Neuanfang

Dies ist kein Neuanfang. Weil alles heute scheiße ist und ich keinen Bock auf nichts habe und nur schlafen möchte und nie wieder aufstehen. Weil man die einzelnen Tage vor Regen, Nebel und Dunkelheit nicht voneinander unterscheiden kann. Weil heute schon Dienstag ist und nur noch 5 Tage von den Ferien, die ich bis jetzt rumgammelnd verbracht habe, übrig sind. Weil kein Schwein anruft. Ihr Schweine!
Und ich kann mich nicht dazu bewegen, irgendwas von selbst zu tun und warte darauf, dass etwas passiert, dass sich etwas verändert. Warte auf das Zeichen von dir, welches niemals kommen wird.
Will raus in die Welt aber kann es nicht, weil es mich alles anpisst. Die Geschichte ist stehengeblieben genau so wie mein Leben.

Dienstag, 25. Dezember 2012

Manchmal

Sometimes I look into your eyes and I have the feeling of beeing the happiest person in the world. I could shine brighter than the brightest star and be deeper than the deepest ocean when I am with you.

Sometimes you touch my skin and at the same time you touch my heart with the warmest warmth I have ever known. And the butterflies rise. Rise higher than ever before.

Sometimes I miss you so much that I would fly to the moon without having a spaceship just so that I can be with you. Me with you. You with me.


But.


Sometimes I remeber that one night when I said your name and you told me to f*ck off. You broke my heart. It fell to the ground and shattered into a million pieces in front of your eyes. You didn't flinch.    Not once.   I remember.



Sometimes. Often. Always.



                             Immer.   Und.   Immer.   Und.   Immer...

Freitag, 9. November 2012

November-Blues

Die Dunkelheit hat mich voll im Griff und breitet sich über mein Gemüt aus. Das einzige worauf ich Bock habe ist im Bett rumliegen und nichts tun. Die ganze Welt kann mich einfach mal.
Aus Verzweiflung bin ich heute sogar in einen Gulli gestiegen. War schön da unten, und ich wäre gern länger geblieben. Wir reden und reden und reden...um nichts. Die Worte verschwinden im Nebel und die Monster in meinem Kopf nerven ununterbrochen. Dann kommt unsere Katze auch noch begeistert rein und wirft mir eine süße kleine Maus vor die Füße, die aussieht als wenn sie schläft und ganz weiches Fell hat. Und in der Biotonne enden muss. Ist das nicht alles zum Heulen?
Aber einen Lichtblick gibt es doch... Ich hab eine wundertolle Sängerin für euch: Imany hat eine total außergewöhnliche, tiefe, herzzerreißend schöne Stimme und ihre Lieder sind melanchonisch und aufmunternd zugleich. Genau richtig  für die dunklen Herbsttage. Ihr ganzes Album Shape of a broken heart ist soo gut, bitte hört mal rein:

                          
                        http://www.youtube.com/watch?v=Nw0Hi189XmQ