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Sonntag, 6. Juni 2021

what if

 Manchmal, wenn der Sommer so richtig dolle ist, aber irgendwie trotzdem so dass man sich fragt IST DAS JETZT DER SOMMER, wird mir ganz schlecht und ich kann auf einmal nichts mehr essen und meine Haut, die mich von der Welt um mich herum trennt scheint ganz dünn und durchlässig zu werden und ich bekomme eine seltsame allgegenwärtige Furcht, eine unerklärbare Ernsthaftigkeit. 

Der intensive Geruch nach See und in der Sonne getrockneten Holzbohlen weht durch die Straßen und die Erinnerung an lässige Karo-Hemden und Sorglosigkeit, Longboards, Lagerfeuer, und Volleyball kommt wieder hoch. Und ich befinde mich wieder in der Mitte der Welt, der Insel im See und gucke von da auf die Welt und warte darauf das irgendwas passiert, warte auf ein Zeichen, warte auf den einen Moment. 

Naja das tue ich glücklicherweise nun nicht mehr. Solche intensen Feelings gibts ja heutzutage gar nicht mehr ;) Aber eine vergessen geglaubte Wehmut kommt dann doch auf und ich frage mich nur ein kleines Bisschen, was passieren würde wenn wir uns wieder sähen. Denn manchmal glaube ich, ich würde in 1000 Scherben zerspringen wenn du mich nur ansiehst. Und ich frage mich nur ein kleines Bisschen, ob alles hätte anders kommen können und will so sehr, dass du mich trotz allem magst. Was eine hypothetische Annahme ist, denn das Du und Ich von damals gibt es nicht mehr. Aber ganz tief vergraben ist noch ein Stück davon in mir und das bereitet mir jetzt wieder dieses sich zusammenziehende Gefühl in meinem Bauch, wenn sie deinen Namen sagen. Und dann wünsche mich eine Schulter zum Anlehnen und möchte nur ein bisschen weinen oder sowas.

Sonntagmorgen, ich höre Balladen, die Luft ist schwer und riecht nach Sommerregen, der seit gestern über der Stadt hängt und genau wie die Wolken warte ich auf den einen Moment der Erleichterung, vielleicht weil es keinen Anfang und kein Ende gab? Denn ansonsten könne ich ja mal einfach weiterleben. Mache ich ja auch. Aber trotzdem grad diese Unterströmung in meiner Gefühlswelt.                                           Und gleichzeitig so viel Liebe für die tolle Welt um mich herum, für die lieben Menschen, die Natur, die Musik, die Bewegung. That's just too much for me 

-es ist wieder Nacktschneckenzeit! 

dramatic

ich bin einfach grade dieses Lied 


latest gelesene Bücher, für gut befunden: 
"Die Mitte der Welt" (poetisch und deep, Family Story)
"Das Café am Rande der Welt" (einfache aber wahre Lebensweisheit) 
"Ich habe dir nie einen Rosengarten versprochen" (Schizophrenie)









Sonntag, 24. August 2014

It's raining men

Letzter Ferientag und es regnet. Ich sitze mit meinem Bro und Frühstück im Bett und starre betrübt aus dem Fenster. Jeden Sommer geht etwas vorbei oder etwas Neues beginnt. Keine Ahnung, was hier grad beginnt, keine Ahnung wen und was ich grade cool finde. Der Sommer ist vorbeigeflogen irgendwie und was übrig bleibt sind unerfüllte Erwartungen, unerwartete Erfüllungen, Tanzen unterm Regenbogen und Herbst. Was vielleicht gar nicht so schlecht ist.
Zu wenig Sternschnuppen gefangen dieses Jahr, zuletzt zu wenig Bücher gelesen und mich stattdessen benebelt in irgendwelche Liebschaften gestürzt wie in einen Abgrund, mit der Hoffnung dass mich jemand in letzter Sekunde auffängt. Ist jetzt nicht so dramatisch, wie ich hier zu dramatisieren versuche, you know? Aber andere Sternschnuppen werden kommen und uns mitnehmen in fremde Galaxien.

 

Montag, 18. August 2014

I was blind but now I see

War nur'n Scherz, ich bin immer noch blind vor Liebe. Es ist herbstliche dunkle Sturm-Stimmung draußen, liebe Freunde, wie lange gab es bitte keinen Regen? Fühle mich fast erleichtert über diese Erlösung, obwohl der Sommer ein wahrlich sommerlicher herrlicher in seiner vollen Blüte war oder gerade deswegen. Weil er von einem erwartet hat, einen Cocktail aus Lollipop-Lipgloss-Liebe daraus zu machen und ihn genüsslich zu schlürfen. Vielleicht war man sexy, aber hat sich nie so gefühlt, konnte nie loslassen außer in der ersten Reihe bei Kakkmaddafakka.
Das Dockville war dieses Jahr am Ende eher von Kälte und Nässe geprägt, hat aber trotzdem übertrieben Spaß gemacht, wenn man davon absieht, dass ich bei jeder Gelegenheit den Leuchtturm in der Menge gesucht habe, damit er mir den Weg leuchtet. Macht mich ganz wahnsinnig. Hauptsache, ich stand mitten in der Nacht verzweifelt vor Alkoholkonsum und Einsamkeit auf so nem Balkon und jemand ruft von unten: "Rapunzel, lass dein Haar herunter!"
Gestern war noch das Poetry Slam Finale, die Texte waren fast alle einfach meegageil und witzig! Find es echt faszinierend, wenn Leute sowas mit Worten schaffen können. Auch die Konzerte waren total fett und berauschend :))
Liebste Festivalfreundin, danke für deine süße Anwesenheit, Baby ;) :*
P.S. Mein Glückskeks hat gesagt: "Ihre Position im Herzen des Anderen ist viel stärker als Sie denken" ♥

IT TAKES AN OCEAN NOT TO BREAK
Maaan ich wollte nicht dieses komplett bescheuert betrunkene Groupiegirl sein, das sich an deine Fersen heftet und Dinge sagt wie "Ich hab dich schon den ganzen Tag gesucht" obwohl es eigentlich heißen müsste "Ich hab dich mein ganzes Leben gesucht und denke jede Sekunde an dich. Und was machst du so?" Wie konnte ich es eigentlich schon wieder so komplett vermasseln?
IT'S A TERRIBLE LOVE AND I'M WALKING WITH SPIDERS

Donnerstag, 7. August 2014

Tagträumerei

Hab mir in der Bücherei den Film "Finsterworld" ausgeliehen und gestern mit der werten Lieselotte konsumiert. Da stand drauf "Komödie", jedoch konnten wir nichts Lustiges daran finden. Alles war irgendwie schrecklich deprimierend, zumal wir bis zum Ende nícht wirklich verstanden, worum es ging. Vielleicht ist das Kunst oder wir sind einfach zu unintelektuell, um den tieferen Sinn gut zu finden. Jedenfalls wollte man an den ganz dramatischen Stellen am liebsten ausschalten, weil es einfach zu bizarr wurde. Plötzlich stand der mittelalte Fußpfleger auf seine Klientin, eine einsame Dame und küsste sie leidenschaftlich, bevor er ihr gestand, dass er immer Kekse aus ihrem Fußstaub backen würde. Ein bisschen sehr kreativ, mal was anderes auf jeden Fall.

Das Real Life ist ähnlich finster wie der Film, auch wenn meine Oma zum Glück keinen Fußpfleger angestellt hat. Stattdessen ist der Fernseher kaputt und die Tabletten werden heimlich wieder ausgespuckt. Hab Bock auf Herbst.


                             


Donnerstag, 27. Juni 2013

in the club



Gestern im "MOJO Club" in Hamburch: Lukas Graham und friendzZZ :D
...geile Musik, geile Typen, geile Stimmung!!
Und die beiden Vorbands
Mine und Vember waren auch richtig gut, wie ich fand! Das war einfach so Musik zum drin schwimmen und sich darin verlieren...
Für die, die es nicht wissen, Lukas Graham ist der Typ, der "Drunk in the Morning" singt (wusste ich vorher auch nicht), aber er hat noch viel mehr drauf! Ich kannte zwar keins von den anderen Liedern, aber er und seine hotten Bandmitglieder haben richtig Stimmung gemacht, sodass man einfach voll Spaß hatte! Auch der Club war total cool, so unterirdisch, man hatte keine Ahnung wo man lang musste, aber die Leute waren mega nett und sprangen aus den dunklen Ecken, um dir weiterzuhelfen. :D

Was ansonsten so abgeht: Lulu das Kaninchen füttern, unterwegs sein, im und auf dem See schwimmen, Abschiede von geliebten Personen, tolle Bücher lesen, Partyplanung und das Highlight des heutigen Tages: Ich habe mir auf dem Bücherei Flohmarkt unter anderem ein Hörspiel namens "Wie man richtig küsst" und eine CD von den No Angels gekauft. haha :D Das werde ich jetzt mal zum Einschlafen hören... Gute Nacht!

Dienstag, 7. August 2012

Was vom Sommer übrig ist.

Hey Leute! :) Was habt ihr so alles diesen Sommer erlebt? Zeltlager? Familienurlaub? Euch gelangweilt? Vielleicht sogar gelernt? DEN Sommer eures Lebens verbracht oder nur darauf gewarte, dass er vorbeigeht?
Für mich steht fest: Der Sommer ist die schönste Zeit im Jahr. Auch wenn er dieses Jahr jetzt nicht so der Burner war (vom Wetter her), habe ich einiges erlebt: Ich war das 1. Mal auf einem Festival, habe surfen gelernt, gekocht, Sport gemacht, einfach Spaß gehabt. Aber ich musste auch warten, Abschied nehmen, habe vermisst und geweint. Vor allem ein habe ich aber im Urlaub gemacht: Lesen! Ein Buch hat mir dabei besonders gut gefallen und deshalb wollte ich es euch gerne mal vorstellen:


In "Was vom Sommer übrig ist" von Tamara Bach geht es umd den Sommer, Freundschaft, Einsamkeit und Trauer. Zwei Mädchen begegnen sich zufällig und erleben zusammen die verrücktesten Sachen, obwohl sie eigentlich nichts voneinander wissen. Beide sind sehr einsam. Was soll man auch sechs Wochen lang machen, wenn die Freunde verreist sind oder man keine hat...? Louise arbeitet den ganzen Sommer und will ihren Führerschein machen während Jana nichts mit sich anzufangen weiß, da ihr Bruder im Krankenhaus liegt und ihre Eltern sogar ihren Geburtstag vergessen haben.
Mehr will ich erstmal gar nicht verraten, ihr könnt es ja dann selber lesen. ;) Ich fand es auf jeden Fall richtig gut, toll geschrieben, schöne Geschichte und außerdem nicht zu dick.
                                                    

Montag, 9. Juli 2012

Sommerregen

Diese Geschichte beginnt an einem verregneten Sommertag. Einem Montag, genauer gesagt. Mein Leben ist langweilig und scheiße. Sommer bedeutet für mich Sonne, Wärme, Freibad, Eis essen, Mückenstiche, picknicken, nachts draußen schlafen und die Sterne ansehen. Stattdessen sitze ich abwechselnd vor dem Computer und vor dem Fernseher um mir höchst spannende Sendungen wie "Berlin Tag&Nacht", "Schloss Einstein", und "Mitten im Leben" anzuschauen. Aber das Leben ist kein Ponyhof, you don't always get what you want. Schade eigentlich.