Posts mit dem Label verfrühte Frühlingsgefühle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label verfrühte Frühlingsgefühle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 17. April 2022

Kannst du mein Monster halten?


Mein Monster: fühlt ganz viel Liebe für ganz viele Menschen und möchte sie zeigen. Das Monster möchte zurück geliebt werden und stellt sich in den Mittelpunkt meiner Gedanken. 

Meine Gedanken sind der Mittelpunkt meines Lebens und manchmal gibt es für mich nichts anderes. In meinen Gedanken erzähle ich dir alles von meinem Tag.. Frage mich, ob es dich vielleicht gar nicht juckt. Denke an dich und spiele auf allen meinen Instrumenten und stelle mir vor dass du genau so an mich denkst. Ich lese Zeitung und arbeite und spreche mit Menschen; ich weine über Geschichten und bin unterwegs und alleine und bei alldem sind meine Gedanken im hier und trotzdem irgendwie bei dir. 

Will dir meine Gedanken auf Papier schreiben und dir ins Ohr singen und dir vortanzen. Mit dir am Fenster rauchen und dir zuhören und mich von allen meinen Seiten dir zeigen. Dir nah sein und Dinge von dir lernen und dich angucken, dich im Arm halten, über dein Schnarchen lächeln. 

Und ich hänge im Vergangenen und das Vergangene hängt in mir, ist noch da und ich bin Wärme und geduldig und ungeduldig und kontrollierend. Bin ängstlich klammernd und mutig frei. Fühle mich verantwortlich und suche Halt. Fühle in mir Schmerz und bin zerissen wenn ich nicht loslasse. Hänge mich an unpersönliche Kurznachrichten und mein Herz ziept weil sie so kurz und so lieblos sind. Ich will doch mehr Platz für alles und dir mehr sagen und mehr von dir hören. Aber vielleicht ist dir der Platz zu viel und passt nicht in dein Leben!? 

Ich platze fast davon und das Monster tobt in mir. Es schreit und weint und liebt und sträubt sich, es lacht und tanzt und lebt. Kannst du das Monster halten? 

Donnerstag, 13. April 2017

Love comes and goes



Manchmal gibt es Sachen, die ich noch nicht mal meinem Tagebuch erzählen kann. KRASS oder? Es weiß sonst wirklich ALLES! Aber das nicht. Weil ich keine Worte finde, die gut genug wären. Ich ringe nach Worten, den ganzen Tag.Ich frage mich, wie sehr mein Kopfkino die Realität beeinflusst oder ob sie dadurch nur weiter verschwimmt. Kennt ihr das? Man lernt neue Leute kennen, macht sich ob mit Absicht oder automatisch früher oder später sein eigenes Bild von ihnen, findet sie sympathisch oder scheiße oder interessant, stellt sich sofort vor, was alles möglich wäre.
Und alles ist doch möglich, oder etwa nicht?
Was wäre wenn und man denkt immer weiter, stellt sich die nächsten Tage, Monate Jahre vor und sich selbst. Kopfkino als mentales Training ist vielleicht ganz gut, solange Wünsche und Hoffnungen in Erfüllung gehen. Und was wäre wenn nicht? Dann wird man verrückt

Sonntag, 20. März 2016

daydreamin' thru the city


 

 lasse mich daydreamend durch die city treiben. 
Im flow, treibende Seelen, Gesichter, hinter denen man so Vieles vermuten kann. Gesichter, die flüchtig lächeln beim Anblick von spielenden Kindern in der U-Bahn, die schreiend und kreischend herum laufen und sich nicht um Rücksichtnahme auf Langweiler kümmern.
Lächeln bei dem Anblick so schön und echt, ohne es zu merken.
Staunend stehen Pendler auf dem Bahnsteig, beobachten die Szene unterhalb des Bahnhofs:
Unzählige Skater tanzen ein anscheinend perfekt aufeinander abgestimmtes Balett. Lässig und unglaublich leicht fahren sie die Schrägen hoch und vollführen Drehungen, springen hoch in die Luft, bremsen elegant ab oder stehen nach Stürzen tapfer auf, als wär nichts gewesen. In ihrer eigenen Welt - ich könnte den ganzen Abend noch hier stehen und ihnen zugucken.




Mittwoch, 12. März 2014

Sadnecessary

Will nicht
weil du nicht da bist

weil ich nicht die Einzige für dich bin
weil Freundschaften nicht für immer sind

weil nichts für immer ist
weil ich blöd und allein und krank bin
weil ich tausend Schokoladenherzen esse und Liebe scheiße finde
weil es hier nicht so wie da ist
traurig sein.


Denn es sprüht und blüht nur so vor Frühlingsgefühlen, sodass ich bis zum Himmel springen sollte. Und denken bringt sowieso nichts. Aber trotzdem.
Wenn ich bis zum Himmel springe, schlage ich mir sowieso nur das Knie auf.
Ich fall auf die Knie, damit die Wunder mich sehen.
Und irgendwann...nur noch Narben, da wo Wunder waren.


Samstag, 22. Februar 2014

Du stehst in den Sternen

Nach den Sternen greifen
zu den Sternen fliegen
den Himmelssaum  streifen
mit dir im Dunkeln liegen

Alle Worte tauschen
die es gar nicht gibt
und der Stille lauschen
die uns doch umgibt

Das Sternenmeer liegt vor uns
Wir schwimmen darin
verlieren uns
oder fliegen zu anderen Galaxien

Würde mit dir untergehn
mich selbst zerreißen
Dem Untergang geweiht
die ganze Welt zerfallen sehen


was für Bilder malen deine Träume,
welche Geschichten schreibt dein Verstand?

Nimm mich mit
in das unbekannte Land