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Montag, 15. Juni 2015

Herzschmerz auf Rädern

Brauche so dringend jemanden, der mein Herz festhält, damit es nicht zerspringt. Der sich meine geheimsten Gedanken anhört, ohne die Flucht zu ergreifen, der erkennt, dass ich traurig bin, wenn ich tanze und ein paar laute, lachende, leere Worte in den Raum werfe, um meine eigene Unsicherheit zu vertuschen.
Ich weiß ganz genau, wie verzweifelt ich da stehe und versuche, Blicke einzufangen oder sieht das außer mir niemand?
Und du gehst einfach, wir tun beide so unbeteiligt, als wäre da nur die Nacht und keine Menschen, als hätten sich unsere Körper in Luft aufgelöst. Alles schwebt davon, weil es leicht ist, unbedeutend und das macht mich ganz kaputt, diese Leere, in der ich mich drehe und nach Anhaltspunkten suche.
Und ich mache es schlimmer, indem ich nebenbei stichelnd Vorwürfe mache, die du, wie ich glaube, ganz genau einzuordnen weißt und trotzdem tust du überrascht wie ein bescheuertes Überraschungsei. Warum kann ich dir nicht sagen, was abgeht? Weil ich es 1. selbst nicht weiß und 2. mich zwar mehr traue als du, aber das nicht. Bin so ironisch, dass es wehtut und schon längst nicht mehr originell ist, dabei würde ich viel lieber ehrlich sein können, aber habe zu viel Angst, dass dann alles auseinander fliegt.
Ich weiß ganz genau, dass du nicht mein Seelenverwandter bist, der Mensch, der mein Herz halten könnte und dennoch halte ich mich weiter an dieser Vorstellung fest, bin so sehnsüchtig im Inneren, dass es mich zerreißt.
Ein naives Schaf bin ich...
BTW: Guckt euch den "Shaun das Schaf"-Kinofilm an!! Er ist soooo niedlich und lustig und wunderbar <33 




Montag, 15. Dezember 2014

Dunkel wars, der Mond schien helle

 
Der durchlöcherte Hase und der aufgehängte Fuchs waren wie eine Prophezeihung. Nicht zu vergessen das vergrabene Eichhörnchen.
In jener Nacht war der Himmel hellweiß und ohne Sterne. Die Kraft war schon lange aus dir gewichen, trotzdem hattest du noch warme Hände, ein warmes Herz. Und winktest uns hinterher, als wir das letzte Mal aus dem Raum gingen.
"Ich fress mich dadurch", ein Satz aus deinem Munde, beinahe konnte man dir Tapferen glauben.
Noch nicht richtig verstanden habe ich es, dass die Welt jetzt eine Welt ohne dich ist. Denn einem Tag folgt der nächste und dann der übernächste und das Leben geht einfach weiter wie immer.
Trotzdem hinterlässt du eine Leere wie ein schwarzes Loch, obwohl du schon lange nicht mehr da bist. Eine Einsamkeit, die du vielleicht zu gut selbst kennst ist geblieben. Und der Hund jault vor Zahnschmerzen, der Teppich im Hexenhaus verschimmelt und die Bücher müssen unbedingt gerettet werden.
Du hast die Farbe verloren, bist verblichen wie die Blätter, die im Wind davon wehen. Hilflos sehen sie aus, die kahlen Äste. Dunkel sind die Morgen, seitdem du weg bist, dunkler als je zuvor. Kalter Regen peitscht mir ins Gesicht, als wollte er mir sagen, wie sehr ich am Leben bin.
Denke nicht nach, funktioniere. Betreibe Frustshopping, um Mutti zufrieden zu stellen. Räume aber nicht die Küche auf.

Währenddessen bist du ein Stern, egal wie weiß oder grau die Wolken sind, die den Nachthimmel verdecken.

Sonntag, 7. April 2013

Teenage Life

Warum bin ich es, die jetzt allein ist? Warum haben alle meine liebsten Freundinnen entweder einen Freund oder Fast-Freund mit dem sie sich von morgens bis abends beschäftigen müssen? Und mein Bruder eine Freundin? Und keiner Zeit bzw. Lust seine Aufmerksamkeit mir zu widmen? Wenn es nicht der Boyfriend ist, sind es andere schwerwiegende Probleme, wegen denen sie sich nicht mit mir treffen können. Alles eh nur die standart Ausreden.
Tips für alle, die sich auch so blöd vorkommen wie ich: Nicht ärgern, chillt euer Leben (auch wenn das ganz schön schwer ist, wie ich im Moment finde), lest Bücher. Backt Kuchen! Macht euch nicht von euren blöden Freundinnen abhängig und vermittelt ihnen auf keinen Fall den Eindruck, dass ihr nicht ohne sie könnt. Auch wenn es stimmt :( Oder verliert wenigstens nicht dabei eure Würde.
Macht Sport: Inliner fahren, joggen, durch die Gegend fahren usw. Geht in die Badewanne. Lebt eure Kreativität irgendwo ganz alleine aus ;) Legt euch nackt in den Garten und bräunt schonmal vor... Rennt barfuß durch die Stadt!
Lasst mich doch alle zufrieden, ihr Arschgeigen! Ich brauche euch nicht!


 

DEINE MUDDA KLINGELT WENNS BELLT! :D
 

Sonntag, 20. Januar 2013

Auf Wunder wartend

Die endlose Nacht lang
warte ich auf Wunder
schwarz-weißes Grau
umhüllt mich wie Nebel
Halber Mond
erleuchtet das Himmelszelt
Halb bin ich
weil du fehlst
Schritt vor Schritt
automatisch dreht sich die Erde
unter meinen Füßen
bewegt sich das Meer
um mich herum
Bin ohne Worte da
und ohne dich
Es gibt keine Wunder
denn du bist nicht mehr da
MEIN WUNDER
Ich bin das Mädchen am Fenster
starre in die Dunkelheit
auf der Suche nach Sternen, Schneeflocken
                      und DIR .

Sonntag, 2. Dezember 2012

Vielleicht lieber morgen...

Gestern war ich mit meinem Bruder und Ingeborg im Kino um ENDLICH den Film "Vielleicht lieber morgen" mit Emma Watson zu gucken und ich verstehe einfach nicht, warum der in der ganzen Stadt und hier draußen "auf dem Land" sowieso nicht läuft, außer an einem einzigen Tag und auch nur als Wunschfilm. Denn es ist wirklich soo ein toller, schöner, traurig-lustiger, anspruchsvoller Film!! Am Anfang dachte ich, es wäre einfach nur ein weiterer Highschool-Movie wie alle anderen. Aber dadurch dass er so auf alt gemacht ist und die Charaktere total gut gespielt wurden wie ich fand, ist er etwas besonderes. Außerdem nimmt die Geschichte zum Ende hin noch einen tragischen Wendepunkt und es gibt kein typisches Happy End. Der Film ist richtig gut gemacht, so unvorhersehbar und rührend dass einem in einem Moment fast die Tränen kommen (ich bin ja eher nicht so der Film-Heuler...), aber man im nächsten schon wieder lächeln muss. Falls er bei euch laufen sollte, GUCKT IHN EUCH AN!!!


 
P.S. An Ingeborg und Linus: War sehr schön mit euch, vor allem die Seifenblasen mitten in der nächtlichen Stadt ♥
                                     

Dienstag, 20. November 2012

Supergirls don't cry

I have always been a supergirl
and supergirls don't cry
now I fall out of the sky
and suddenly
i'm alone in the dark

Want to go to the place
where we left the mark
when we were happy
but only darkness left
and I am alone in the dark

Teardrops running
pictures stunning
in my mind
can't see the light
the fire in my heart is out
what's left are nothing than doubts

Can't show what I really feel
can't differ between fiction and real
laughing outside
crying in the night
cause I'm a supergirl
and supergirls don't cry.

Freitag, 9. November 2012

November-Blues

Die Dunkelheit hat mich voll im Griff und breitet sich über mein Gemüt aus. Das einzige worauf ich Bock habe ist im Bett rumliegen und nichts tun. Die ganze Welt kann mich einfach mal.
Aus Verzweiflung bin ich heute sogar in einen Gulli gestiegen. War schön da unten, und ich wäre gern länger geblieben. Wir reden und reden und reden...um nichts. Die Worte verschwinden im Nebel und die Monster in meinem Kopf nerven ununterbrochen. Dann kommt unsere Katze auch noch begeistert rein und wirft mir eine süße kleine Maus vor die Füße, die aussieht als wenn sie schläft und ganz weiches Fell hat. Und in der Biotonne enden muss. Ist das nicht alles zum Heulen?
Aber einen Lichtblick gibt es doch... Ich hab eine wundertolle Sängerin für euch: Imany hat eine total außergewöhnliche, tiefe, herzzerreißend schöne Stimme und ihre Lieder sind melanchonisch und aufmunternd zugleich. Genau richtig  für die dunklen Herbsttage. Ihr ganzes Album Shape of a broken heart ist soo gut, bitte hört mal rein:

                          
                        http://www.youtube.com/watch?v=Nw0Hi189XmQ