Posts mit dem Label Drogen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Drogen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 21. Juli 2025

head in the clouds

Fliege über die Dächer 

drehe jeden Abend meine Runden 

die Wolken brennen heute.

Im Fenster sitzt ein Mädchen 

hat ihren Kopf verloren 

Versunken in abstrusen Abstellkammern 

den Gewölben

In Gewölben niste ich 

aber warum darin denken? 

Gibt es keine schöneren Orte? 

Sehe jeden Abend gleiche und doch andere

Abendbrote, Streits, Abendjoints, Abendküsse auf Balkonen 

Abendbiere, Menschen vor dem Kiosk, Schweigen vor dem Fernseher 

schieße über den Himmel 

übermütig 

tanze ich all dem davon.

Das Mädchen ist nicht übermütig 

schwermütig 

rastlos und träge zugleich

prophezeit was sie sich selbst erfüllt 

keine Träume 

Ängste die in Erfüllung gehen 

weil der Kopf im Gewölbe nistet. 

Gedanken sollen fliegen 

aus dem Gewölbe 

wie die Schwalbenkinder. 

Drehe meine Runden 

Räume und Nester und Gedanken unter mir 

werden kleiner. 




Dienstag, 12. September 2017

ME MYSELF AND I... AND OTHER PEOPLE

Wer sind nur diese süßen Bois? Zufällig letztens auf youtube gefunden, finde ich ganz chillig :)
Man ich habe eine regelrechte Schreibblockade in letzter Zeit... Immerhin Omas alte Schreibmaschine wieder aufgemöbelt und ein paar Briefe geschrieben. Außerdem alte Briefe gelesen, die zum Teil echt amüsant sind und zum Teil niemals ihren Empfänger erreichten.
Bin ein bisschen düster drauf und neige grad dazu, alles scheiße zu finden. Bietet sich allerdings auch an...
Alles fing mit den Kindern von Bahnhof Zoo an, die mir endlos abgefuckte Fieberträume bescherten. Liege für immer im Dunkeln rum und das Leben passiert da draußen einfach ohne mich. Sobald ich versuche dran teilzunehmen, gucken mich alle komisch an und ich fange an zu heulen und gehe wieder zurück in meine Höhle, weil ich einfach nicht gesellschaftsfähig bin mit den Parasiten unter meiner Haut und dem Zittern in meiner Stimme. Aber ok, vielleicht geschieht ja ein Wunder und ich bin bald wieder voller Freude sprühend und besuche so spaßige Partys wie das Kartoffelfest und den Geburtstag meines Vaters in einem Glitzerbonbonkleid. Fühlt sich nur grad an wie eine Wahnvorstellung. Genau wie der ganze TO-DO Shit, der getan werden MUSS, zu dem ich mich aber kein bisschen fähig fühle. Arztbesuche PLANEN und Krankschreibungen RECHTZEITIG abschicken und sich SELBST VERSORGEN mit Tee und Medizin und normalem Essen und Schlaf, außerdem zwischendrin Kampfansagen ans Team machen, mit zu erwachsenen und deshalb beschissenen Leuten tote Enten essen und mir das blöde Gelaber anhören, nicht nur über dringend benötigten Urlaub auf Malle und Schultütendesigns und die anstrengende Arbeit, sondern auch über die Zunahme von Depressionen und warum das wohl so ist, gefolgt von absurden Theorien und Verallgemeinerungen als hätte man Ahnung. Mir immer gleiche Fragen über das allgemeine Life anhören und wie es denn mit den Typen läuft und dann die Diskussionen über Konzerte und ob man sich die Rolling Stones in ihrem Alter noch anhören sollte, weil die ja quasi schon zum Friedhofsgemüse gehören, genau wie Patti Smith. Meine Meinung zu der guten Frau: Sollte man sich auf jeden Fall geben, auch wenn mein Vater mal wieder so tut als gäbe es keine Drogen, noch nicht mal Gras und ich soll lieber nicht erzählen, dass Patti sich beim Kacken mit einer Libelle unterhalten und sie danach verspeist hat. Dabei geht es doch um die Mukke und die Message und die ganze Erscheinung, aber Leute die anders sind und auf dem Feld Feldenkrais-Übungen vollführen mitten in einer gesitteten Menge von ordentlichen Menschen und die vielleicht zu viel reden sind immer gleich komisch und von denen soll man sich fernhalten. Der TYP LEBENSKÜNSTLER halt... Die haben doch alle ein bisschen n Rad ab und keine richtige Ausbildung usw, das kann ja alles nicht so funktionieren in unserer Gesellschaft ABER OK jeder hat doch ein Rad ab, nur die meisten können es gut genug verstecken. Dann einfach mit dem Bro Reimund abhauen auf noch einen Absacker und damit dieser mit den ungefähr 40 Jahre jüngeren Kellnerinnen flirten kann, einfach davonlaufen vor so viel Breitsein, weil ich schon allein klarkomme zum Glück und auch noch mitspiele bei dieser ganzen Realitätsflucht und jedem seine Scheißillusionen aufrecht erhalten will. Weil es alle so wollen... "Aber ICH WILL DIESES CRIME LIFE NICHT MEHR  "will ich schreien und der Immoblienhai dreht Peter Fox aggressiv lauter in seinem neuen Büro über der Stadt und will wissen, dass alle ihn hören, auch die Straßenpenner auf dem Marktplatz gegenüber. Absurde Situation, wie er auf seinem roten Teppich tanzt und meine Gedanken übertönt, ein erwachsener Mann, der doch wohl auch ziemlich ein Rad abhat, aber im Grunde doch großzügig und wunderbar ist und das merkt man nicht nur daran, dass er mir den Teppich direkt schenken will, als ich meine dass ich den GEIL finde.

Diesen ganzen oben genannten Shit kriege ich zumindest nicht in meinem Zustand auf die Reihe und fühle mich alleine auf der Welt, keiner ruft mich an oder schreibt mir naja genug mit dem Rumgeheule, gleich gibts "Die Wollnys" und da frage ich mich manchmal was eigentlich mein Peter so treibt in diesen kaltnassen Septembertagen. Hoffentlich deprimiert rumliegen und an mich denken und an die Zeiten, als es den Sommer noch gab. Um das rauszufinden, müsste ich mich öfter ins NIGHTLIFE stürzen, was aber erst nach Erreichen eines optimalen Gesundheitszustandes erfolgen kann.
War heute Nacht mit deiner Neuen und den anderen schwimmen und lustige Spiele spielen, Meerjungfrauen zum Beispiel. Verstehen uns SUPER
Achja und wollte noch ein Buch empfehlen: "Wie wir lieben" von Friedemann Karig (süßer Typ, wie ich finde ;)) hinterfragt unsere Arten zu lieben, uns zu binden; was natürlich ist und was VON DER GESELLSCHAFT gemacht und wie sich alles entwickelt hat. Ich hatte das Gefühl, es ist sehr gut recherchiert und die Bezüge auf "Sex and the City", verschiedene andere Bücher, Autoren und Songs fand ich funnyy und gut nachvollziehbar. Zwischendrin immer eher ungewöhnliche Lovestorys von echten Menschen... Am Ende vielleicht etwas langatmig, kann aber auch daran liegen dass die Schule wieder anfing und ich keine Zeit und Konzentration mehr hatte zum Lesen. Ansonsten fand ich es sehr spannend zu lesen!! Auch wenn ich mich frage, ob Liebe überhaupt existiert. Ich hab viel zu große Angst vor der ganzen Story und immer wenn man Leuten zu nahe kommt, verschwinden sie und zwar manchmal für immer. Was ich blöd finde, weil eigentlich mag ich manche ganz schrecklich gerne, so sehr dass ich sie für immer im Arm halten möchte aber das geht jetzt auch nicht mehr wegen der Parasiten.
Nun denn - vielleicht wake ich wieder up when september ends. Versprechen möchte ich aber nichts. Eventuell lade ich an Halloween mal den Kammerjäger zu einer Teeparty ein... haut rein Zimtschnecken - ich poste bald mein neustes Rezept <3

Freitag, 27. November 2015

Ach du liebe Zeit

Fritteusengeschichten sind immer spannend, liebe Tigerenten.
Hier sind ein paar Eindrücke aus der Welt der endless partyzone:
Ich weiß nicht, was abgeht und habe deswegen irgendwelche Leute geküsst, die mich davon abhielten, beim Tanzen an die Decke zu springen. Das war ja eigentlich ganz nett von ihm. Bin dann aber aufs Klo geflüchtet - alleine - und habe den Klodeckel zertrümmert, deswegen Stress mit der Klofrau gehabt und bin dann schließlich auf den Tipp eines korpulenten Schminkmonsters hin einfach schnell weggelaufen, bevor Schlimmeres passieren konnte.
Man habe meine lieben Barbiegirls einfach im Stich gelassen, sie allein mit Unbekannten durch die eisklare Sternennacht ziehen lassen, nur um selbst allein bzw. mit noch unbekannteren Fremden zu kommunizieren und mich retten zu lassen, dabei wusste ich, dass ich die Einzige bin, die sich selbst retten kann und die sich zusammen reißen muss.
Und deswegen habe ich vielleicht alles ganz falsch verstanden und mich dumm verhalten. Dumm wie ein Kind, dabei können Kinder nichts dafür, dass sie noch nicht alles wissen. Ich jedoch bin ein aufgeklärter Mensch. Fähig, mich meiner eigenen Mündigkeit zu bedienen. Oder so...
Drei Nächte hatte ich sehr lieben Besuch in meinem Bett und im Wald, das war schön!
Mein werter Mitbewohner ist korrekt AAABER eins stört mich doch tatsächlich ziemlich stark: Er wäscht nie ab, ich hingegen schon. Und weil ich sowieso immer 10 mal mehr habe als er (nur am Essen ;)) mache ich seine Sachen meistens mit, weil es auch okay für mich ist. ABER wenn er über's Wochenende nach Hause fährt oder so, wäscht er auch niiie vorher sein Zeugs ab. HAt er jetzt einfach in die Spüle gestellt -.- Ich habe keine Lust, dass es mich als Putzfrau ansieht. Ist es asozial, das Geschirr einfach in sein Zimmer oder so zu stellen, damit er es dann selbst abwäscht wenn er kommt? Obwohl ich zwischendrin eh abwasche? Hab KB dass er es als selbstverständlich ansieht. Was sagt ihr dazu?
Love and Peace is what we all need.
Dunkeheit Dunkelzeit, Weihnachten makes me miss you alll 


https://www.youtube.com/watch?v=07wP2DfF7LI

Donnerstag, 12. November 2015

Zwischen Putzerfisch und Zuckerschlecken

Es ist mal wiederviel passiert im Land der Friteuse. Vorab: die Überschrift bezeichnet 2 ... naja neue Bekanntschaften. Ich weiß ja nicht, ob ihr das kennt, wenn man das Gefühl hat, man müsste nach dem Urlaub erstmal Urlaub machen, aber so ist das bei mir gerade. Es gab einfach zu viel Action für meinen zart beseiteten Körper. Neben tagelang andauerndem, pausenlosem und exessivem Alkoholkonsum herrschte Dauerprogramm im Erlebnis-Department. In meiner Opferrolle habe ich mir dann natürlich den größten Blauenfleck eva zugezogen. Aber mir wurde gesagt, das sähe heiß aus, weil Leute jetzt denken, ich hätte ein aktives Leben. Na immerhin. Bedeutet also so viel wie, da ich mit meinem wahren Ich alle zum Eischlafen bringe, fleißig Lügengeschichten erzählen. Dafür bin ich allerdings nicht der Typ. Bin eher viel zu ehrlich. Also gefährlich ehrlich. Das musste auch der bereits angesprochene Putzerfisch zu spüren bekommen. So im Nachhinein dachte ich mir dann auch, vielleicht war es ja nicht soo nett ihm zu sagn, dass er echt ultra scheiße küsst aber mal ehrlich, mich schüttelts ja heute noch alleine bei dem Gedanken. Alle Nachfolgerinnen sollten mir danken. Traurig ist ja auch, dass mir davor von Aurora vorgeschwermt wurde, der letzte Argentinier, den sie geküsst hat wäre Weltmeister in seinem Fach gewesen. Tja, das konnte man über Felipe, so hieß der gute nämlich, wirklich nicht behaupten. Arms Ding, ist jetzt locker traumatisiert von mir. Nunja, die nächste, beziehungsweise ebenso vorherige, Begegnung mit Olander dem sweeten Boi war dafür umso angenehmer. Endete dafür auch zwischen Kanadiern, Holländern und Timbuktuianern im Hostelbett. Eher lustig war dann Olanders Panik, dass jemand reinstürmen könnte, sodass ich ihn zwischenzeitlich halbnakt auf dem Boden sitzend, fragend, ob er unter das Bett kriechen soll, auffand und lautstark begann zu lachen. Schade nur, dass man sich nicht wieder sehen wird. Begonnen hat diese Lovestory übrigens damit, dass ich in einem mit dem Wort "fancy" betitelten Kleid unwissend über die Anwesenheit anderer meinen guten Freund Claudius besuchen wollte und darauf 5 nur in Unterhose bekleidete Jungs vorfand, die sich doch sichtlich über meinen Schock amüsiert hatten. Wir tauschten uns dann kurz über mein Arschgeweih aus und schnell war klar, da läuft noch was. Fix berichtete ich den Görls von dem hotten Banker, der ganz klar gewisse Anmachsprüche auswendig gelernt hatte (ich fand sie dann später auf facebook) und wir schmiedeten den perfekten Plan. Hat ja auch alles wunderbar funktioniert, nicht wahr?

Montag, 19. Oktober 2015

the voice that calls me in another life

Ey! ...
Jo, was is?
Komm ma her.
Ugh, warum?
Ich will was machen, weisst du?
Manchmal bist du echt schräg.
Ja ich weiss, gehört sich so.
-
Ein 73 sekündiger Spaziergang zum nächsten Baum beginnt. Sie dreht sich mehrmal um, um zu sehen, dass die Party weiter geht. Heute ist Freitag und sie hatten sich entschlossen auf der Wiese neben dem Wald ein Lagerfeuer zu zünden. Sie will, dass er sich gegen den Baum lehnt, so hat sie sich das immer ausgemahlt. Angeleuchtet wird nun nur sie, vom Feuer. Ist auch gut so, denkt sie sich, dann kann ich nicht immer nur auf seine Lippen starren.
-
Was willst du denn hier machen?
-
Sie zögert. Sie wusste, dass es dazu kommen würde. Aber manchmal, da muss man die Arschbacken eben ganz doll zusammenkneifen.
-
Ok. Ich will dir einen Kuss geben.
...
Ich muss das einfach machen.

...
____________________________________________________________

So, oder so ähnlich, male ich mir das aus. So ist die Realität doch, oder? ODER.oder.UND.und. So viele Dinge, die man machen will, doch aber nicht kann. Warum? Weil ich veststecke in der Kapsel meiner Entscheidungen. Die, die gefallen wurden, die, die fallen und die, die fallen werden, vielleicht zumindest. Sich sehnend nah dem Rausch der legalen Drogen. Ist küssen auch eine Droge? Ich sollte da mal ein Kartell eröffnen. Dann werde ich Milliardär. Und ich kaufe mich im Anti-Herpes-Salben-Geschäft ein, dann wird der Profit noch besser. Naja, egal. Der Typ, dem das gewidmet, ist es BESTIMMT eh nicht wert...

"We yearn to escape the demons of our subjectivity. We yearn to escape our selves, into intimacy. We yearn to sense that we are in absolute touch with things; and we are, of course.
There is in all of us an ache to care for the world. So why do we seem to have such trouble connecting to one another in even the most simple-minded, hand-holding ways? We don't seem able to understand what is generosity and what is selfishness, and in consequence we educate ourselves into two-hearted confusion as we try to define our responsibilities.
We want to know: where are we, and why were we ever born? We want to understand why we need to understand. Something is wrong, part of us is missing, we know it. Do we just dissolve, like light in the evening sky?
 We are very frightened: we are driven to the unending and utterly impossible task of trying to heal ourselves back into whatever it is we understand as holy. We dream of childhood, sex and music and the beauty we can see. We find religion.
People go walking into nature. They say they feel they are becoming part of things. They say they want to be like a stone, or a flower; they say such release from the self is bliss, a kind of religious ecstasy, and they want it over and over.
But you have to wonder. Philosophers argue that we  cannot be aware of ourselves without language. They say we are created by our language, that we live immersed in language and cannot escape; they say language stands as a scrim between us and what we think of as "real", and that we have to name things before we can know them. As a result we can never know what is "actual". All we know is names and stories.
Those are the argumenst. Maybe the people who go for walks are not connecting with anything at all, and find their joy simply by slipping out of the world for a while and refusing to participate. Perhaps that's all I'm looking for as I seek to reinhabit the child I imagine as myself: a way out like a drug.
I hope not. What I am looking for, at least so I tell myself, is a set of stories to inhabit, all I can know, a place to care about."
william kittredge - hole in the sky